Natürliche Appetitzügler – Erfahrungen, ihre Wirkung und ein Test

Eine Reduzierung von Übergewicht ist für viele Menschen nicht nur aus Gründen der Optik wünschenswert. Zu viele Fettpölsterchen beeinträchtigen auch die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Um bei diesem Vorhaben erfolgreich zu sein, greifen immer mehr Verbraucher zu Appetitzüglern. In Abhängigkeit von der jeweiligen Zielstellung der Patienten können Appetitzügler vorübergehend durchaus auch von Medizinern empfohlen werden.

Was sind natürliche Appetitzügler?

Natürliche Appetitzügler helfen dabei den Hunger zu unterdrücken

Bei Appetitzüglern handelt es sich um Substanzen, die zur Verringerung des Appetits auf Essen eingenommen werden. Diese Stoffe werden den Arzneimitteln zugeordnet. Unter Fachleuten werden Appetitzügler als Anorektika, Anorektikum oder Appetithemmer deklariert.
Gegenwärtig werden künstlich hergestellte Appetithemmer und Appetithemmer natürlicher Art angeboten. Ein natürlicher Appetitzügler ist vor allen Dingen ein pflanzlicher Appetitzügler. In Abhängigkeit von der Zusammensetzung können auch für die Gesundheit vorteilhafte tierische Bestandteile eingearbeitet sein.


Wenn synthetische oder natürliche Appetitzügler aufgenommen werden, dann geschieht das in der Regel, um den Hunger zu unterdrücken. Unter dieser Voraussetzung nehmen die Betroffenen weniger Essen auf, was wiederum zu einer verringerten Energiezufuhr führt. Diese begünstigt wiederum eine Abnahme von Körperfett. Bei einem Appetithemmer wird kein Essverlangen verspürt. Auf längere Zeit gesehen, kommt es zu einer Reduktion von Körpergewicht, indem dem Körper ein sogenanntes Sättigungsgefühl vorgegaukelt wird.


Bei Appetithemmern wird der rein medikamentöse Nutzeffekt vielfach skeptisch betrachtet. Dennoch können Appetithemmer unter ärztlicher Kontrolle ohne Weiteres vor einem medizinischen Hintergrund vorübergehend verordnet werden. Beispielsweise, wenn eine dringende Operation ansteht und zu viel Körpergewicht das Narkoserisiko stark erhöhen würde. Dann muss schnell eine Gewichtsabnahme erfolgen. Allerdings sind zahlreiche anorektisch wirkende Arzneistoffe heute wegen ihrer immensen Nebenwirkungen nicht mehr behandlungsrelevant.


Die pharmakologische Bezeichnung Anorektikum ist ursprünglich vom Begriff Amphetamin abgeleitet worden. Im Gegensatz zu reinen Amphetaminen fehlt bei den Anorektika die stimulierende Wirkung. Typische Vertreter der Anorektika, die der Gruppe der Amphetamin zugeteilt werden, sind beispielsweise Phentermin, Sibutramin oder Ephedrin (pflanzlicher Herkunft). Klar von den Amphetaminen abzugrenzen ist demgegenüber das Rimonabat. Es gehört zu den sogenannten Cannaboid-Rezeptorantagonisten. Appetitzügler kommen in flüssiger und fester Form vor. Sie können natürlicher Abstammung sein oder synthetisch erzeugt werden.


Appetithemmer werden je nach Inhaltsstoffen in Appetitzügler mit Verschreibungsflicht von einem Arzt und in Appetitzügler rezeptfrei unterteilt. Das muss beim Einkauf von Appetitzügler kaufen beda

cht werden. In der Gegenwart hat es sich vielfach durchgesetzt, dass Appetithemmer wie Nahrungsergänzungsmittel online bestellt werden können. Das provoziert in zahlreichen Fällen einen Missbrauch und eine Abhängigkeit.
Kaum eine Emotion oder ein Gefühl ist auf so vielfältige Weise steuerbar wie der Appetit. Appetitzügler hemmen die Lust, spezielle Nahrungsmittel zu essen. Organisch gesehen, ist der Appetit an das Limbische System und an die Hypophyse gebunden. Darüber hinaus kann sich kaum ein Mensch auf ihn einströmenden Sinneseindrücken wie der Optik (Garnitur, Farbigkeit, Verpackung) oder dem Geruch einer Speise erwehren. Diese Einflüsse sind so verlockende Reize, dass man kaum widerstehen kann, das Angebot an Lebensmitteln auszuschöpfen. Dann kommen die Appetitzügler ins Spiel. Sie legen das Hungerzentrum im Gehirn lahm, es wird ausgeschaltet. Der Hunger wird somit wahrhaftig gedämpft. Die Wirkung muss im Kopf angreifen, was klassisch für die Mehrheit der Psychopharmaka ist. Solche Appetitzügler müssen ärztlich verordnet werden.


Mediziner und Wissenschaftler nehmen eine strikte Trennung von Hunger und Appetit vor. Appetit oder Gusto stellt keinen Unterversorgung mit Nahrung dar. Vielmehr ist er ein subjektives Gefühl, das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt ist. Appetit läuft weitgehend auf der psychischen Ebene ab. Obwohl die Betroffenen satt sind und genug Nahrung aufgenommen haben, bleibt ein Signal, das ein weiteres Essverlangen und einen übermäßigen Appetit begründet. In extremen Fällen kann der Appetit so weit gehen, dass gegessen wird, bis ein Brechreiz einsetzt.

Wie funktionieren natürliche Appetitzügler?

Pflanzliche Appetitzügler hemmen das Hungergefühl

Das Prinzip, das hinter den Appetitzüglern steckt, ist die Wirkung auf den Hypothalamus. Der Hypothalamus oder die Hirnanhangsdrüse ist zuständig für das Sättigungsgefühl und den Hunger. Durch eine Beeinflussung dieses Organs mittels spezieller Arzneistoffe kann es zu einer Störung der natürlichen Funktion kommen.
Rein biochemisch oder organisch gesehen, kommt es durch die chemische Struktur der Appetitzügler zu einer Steigerung des Grundumsatzes an Energie. Nachdem die Wirkstoffe in den Körper gelangt sind, verändern sie die Wirkung des Sympatikus. Die Basis dafür ist die erhöhte Ausschüttung verschiedener Botenstoffe oder Neurotransmitter im Gehirn. Insbesondere das Noradrenalin, das Serotonin und das Dopamin sind davon betroffen. Neben der Forcierung des Grundumsatzes wird eine zentral über das Gehirn ausgelöste Hemmung des Appetits erreicht. Darüber sollte man sich beim Appetitzügler im Klaren sein. Um eine Entscheidung zu treffen, welchen Appetitzügler man kaufen sollte, helfen Appetitzügler Erfahrungen, die häufig in einem aussagefähigen Appetitzügler Test zu finden sind.

Darüber hinaus bestehen weitere Wirkungsmechanismen, von denen die zuletzt genannten noch in der Forschungsphase sind:

  • Anregung des Serotonin Rezeptors 2 C
  • Deaktivierung des Cannabinoid Rezeptors CB 1
  • Quelleffekt im Magen führt über Völlegefühl zum Sättigungsempfinden
  • Andocken von Opioiden sowie den Hormonen Leptin und Ghrelin an das Neuropeptid


Appetithemmer verursachen das Ausschalten des Hungerempfindens, indem der Spiegel an Serotonin über einen gewissen Zeitraum angehoben wird. Teilweise kann es durch Appetithemmer auch nur zu einer Dämpfung des Hungers kommen. Es wird sogar beobachtet, dass Appetitzügler ohne Effekt bleiben. Das hat damit zu tun, dass das eine Fülle an physiologischen Faktoren für den Hunger verantwortlich sind. Appetithemmer greifen jedoch nur partiell in dieses komplexe System ein. Aus diesem Grund muss die ausschließliche Einnahme von Appetitzügler nicht immer zum erwünschten Resultat führen.
Das Quellen der variierender Stoffe im Verdauungstrakt (Magen, Darm) verursacht eine Dehnung der Magenwand. Darin befinden sich Rezeptoren, die für die Ausschüttung spezifischer Hormone zuständig sind. Eines dieser Hormone ist das Glucagon Peptid 1. Das Sättigungszentrum in der Hirnanhangsdrüse wird stimuliert. Nach einer Mahlzeit ist der Magen gefüllt und man fühlt sich gesättigt.
Nicht nur die Magenwand sendet über das Glucagon Peptid 1 Sättigungszeichen aus, sondern auch tiefer gelegene Darmbereiche. Diese treten in Aktion, wenn die Fettverdauung stattfindet. Verantwortlich dafür ist wiederum das Cholezystokinin, das gleichfalls ein Hormon ist.


Das Fettgewebe steuert darüber hinaus den Appetit. Tritt Fett aus den Fettspeicherzellen aus, dann verspüren wir Hunger. Das ist sogar dann so, wenn ein Mensch bereits genug Fettreserven hat und übergewichtig ist.
Natürliche Appetitzügler beruhen in der Regel darauf, dass der Spiegel des Insulins im Blut nicht ansteigt. Ein zu hoher, durch eine starke Zufuhr von Kohlenhydraten bedingter Insulinspiegel zieht unweigerlich eine Hungerattacke oder einen anhaltenden Appetit nach sich. Das kann durch pflanzliche Appetitzügler vermieden werden.

Welche natürlichen Appetitzügler gibt es?

Wer eine Gewichtsreduzierung beabsichtigt und dabei auf künstliche Appetithemmer verzichten möchte, kann alternativ dazu auf natürliche Appetitzügler ausweichen. In diesen Präparaten oder Nahrungsmitteln sind hauptsächlich pflanzliche Beigaben enthalten, die den Heißhunger „in Schach halten“. Natürliche Anorektika stillen die Esslust und wenden Heißhungerattacken ab. Sie sind häufig sogar als Hausmittel geläufig. Unter den natürlichen Appetitzüglern befinden sich ferner homöopathische Substanzen als Tropfen in speziellen Potenzierungen. Diese laufen überwiegend unter der Kategorie Fatburner und sollen vorwiegend am Abend eingenommen werden.

Die wichtigsten Appetitzügler auf natürlicher Basis und deren Vorteile sind:

Pfefferminze

Ein rezeptfreier Appetitzügler ist Pfefferminz

Hierbei gelten die enthaltenen ätherischen Öle als Bremse für Süßes und Herzhaftes. Pfefferminze verleiht dem Mund Frische und stillt ein aufkommendes Hungergefühl ohne Nebenwirkungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die frische oder getrocknete Pfefferminze als Warmgetränk wie beispielsweise Tee oder als Kaltgetränk wie Pfefferminztee genossen werden kann. Außerdem ist die Pfefferminze reich an Vitaminen.
Als Appetitzügler sind handelsübliche Bonbons oder zahngesunde zuckerfreie Kaugummis mit Pfefferminze perfekt als vorübergehende Appetitzügler.

Topinambur

Aufgrund der hohen Konzentration an Insulin und an Ballaststoffen füllt Topinambur den Magen. Die Ballaststoffe quellen im Magen auf und erzeugen dadurch ein angenehmes Sättigungsgefühl. Nach der Aufnahme kommt es nicht zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Aufstoßen oder Sodbrennen. Das Hormon Insulin beugt einem Anstieg des Blutzuckers vor, sodass keine Heißhungerattacken folgen.

Bitterstoffe

Natürliche leckere Appetithemmer sind Lebensmittel mit Bitterstoffen. Klassiker sind die Zartbitterschokolade und der Espresso mit einer hohen Konzentration an appetitzügelndem Koffein. Die Zunge nimmt den bitteren Geschmack wahr und drosselt somit den Appetit.

Haferflocken

Durch das Aufquellen im Magen nimmt die Menge an Haferflocken zu, sodass der Magen gefüllt ist. Dafür sorgen die Ballaststoffe, das Haferflocken aus Getreide gewonnen werden. Haferflocken sind zusätzlich eine ideale Abnehmdiät und Schonkost.

Chili

Scharfe Gewürze wie der Chili tragen zu einer Zunahme der Fettverbrennung bei. Das Capsaicin gilt als Natürlicher Appetitzügler, der zusätzlich die Körpertemperatur ansteigen lässt. Draus resultiert wiederum ein erhöhter Grundumsatz.

Ingwer

Menschen, die ihre Speisen gern mit Ingwer würzen, nehmen dadurch gleich einen natürlichen Appetitzügler auf. Ingwer als Antioxidans ist in der Lage, den Körper gegen entartete Krebszellen zu schützen. Die positiven Aspekte bei Ingwer sind einerseits der enorme Sättigungsgrad und andererseits die Anregung der Stoffwechseltätigkeit. Im Ergebnis nimmt das Hungergefühl ab. Zusätzlich dazu zieht Ingwer die Thermogenese nach sich, die durch einen Anstieg der Körpertemperatur charakterisiert ist. Frischer Ingwer kann einem kalten oder einem heißen Getränk beigegeben werden.

Avocado

Appetitzügler Erfahrungen - Avocado hilft auf natürliche Weise

Die Avocado beinhaltet in großen Konzentrationen eine Ölsäure. Nach dem Verzehr der Avocado stellt sich durch die ungesättigten Fettsäuren und die Ölsäure schnell ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ein.

Linsen

Linsen galten früher als Arme-Leute-Essen. Heute hat die Bedeutung von Linsen hinsichtlich der natürlichen Reduzierung des Appetits wieder zugenommen. Linsen sind enorm vielseitig zu verarbeiten. Darüber hinaus sind die Linsen arm an Kalorien und führen nur zu einem verzögerten Anstieg des Blutzuckers. Das ist wiederum günstig für die Entstehung von Heißhunger und Appetit.

Artischockenkraut

Das Artischockenkraut wird in der Naturheilkunde als Medizin gegen die unterschiedlichsten Symptome und Erkrankungen genutzt. Die Heil- und Arzneipflanze ist stoffwechselfördernd, Cholesterinsenker und wirksam gegen übermäßigen Appetit.

Glucomannan

Bei Glucomannan handelt es sich um eine aus der Knolle der Konjakpflanze gewonnene Substanz, die extrem viel Wasser binden kann. Die Bindungsfähigkeit von Wasser beträgt fast die Hälfte der eigenen Masse. Die Quellwirkung von Glucomannan ist somit äußerst hoch. Unter dieser Bedingung tritt bald nach der Aufnahme der Kapseln oder einer Appetitzügler Tablette ein Völlegefühl ein. Dieses signalisiert dem Gehirn eine Sättigung. Der Appetit lässt nach und die Zufuhr an Kalorienzufuhr kann ohne das Überwinden von belastenden Hungerzuständen gesenkt werden. Außerdem ist Glucomannan förderlich für eine gesunde Darmflora und für einen niedrigen Cholesteringehalt im Blut.

Mandeln und Nüsse

Mandeln sind nicht nur eine wichtige Zutat im Rahmen einer Ernährungsweise nach low-carb oder no-carb-Vorgaben. Sie spielen gleichzeitig im Zusammenhang mit dem Zügeln des Appetits eine zentrale Rolle. Der Vorteil süßer Mandeln ist, dass sie gut schmecken, sich vielseitig als Zutaten verwenden lassen und kalorienarm sind.

Eier

Nicht nur pflanzliche Erzeugnisse, sondern auch tierische Produkte wie Eier beugen einem quälenden Appetit vor. Durch Eier wird das Insulin im Blut gesenkt. Um die tägliche Menge an energiereichen Kohlenhydraten zu minimieren, gelten Eier als perfektes Nahrungsmittel. Eier liefern lebenswichtige, energieärmere Eiweiße und gesunde Fette.

Um Appetitzügler-Pillen durch nebenwirkungsarme oder nebenwirkungsfreie natürliche pflanzliche Appetitzügler zu ersetzen, eignen sich weiterhin:

  • Äpfel – sind auch reich an Vitaminen und Ballaststoffen
  • Olivenöl – hat reichlich Omega-3-Fettsäuren
  • Tomaten – mit viel Carotinoid Chrom, Früchte erzeugen damit einen verstärkten Insulineffekt, woraus eine Blutzuckersenkung resultiert
  • Grüner Salat – regt durch Ballaststoffe und Mineralien den Stoffwechsel an und sättigt lange
  • Geißraute – Bitterstoffe sind natürliche Appetitdämpfer, Galegin vermeidet einen Anstieg des Insulinspiegels

Wird bei der Zufuhr von Geißraute die Aufnahme von Kohlenhydraten zusätzlich verringert, ist der Abnehmeffekt höher. Für natürliche Appetitzügler spricht insgesamt, dass diese Appetitzügler rezeptfrei sind.
An erster Stelle unter den natürlichen Appetithemmern steht der Schlaf. Schlaf kostet kein Geld und ist jedem Menschen gegeben. Wissenswert ist, dass zu wenig Schlaf zu mehr Appetit führt. Die Ursache liegt in einer Zunahme des Hormons Ghrelin. Dieses Hormon ist als Appetit-Booster bekannt. Gleichzeitig zieht ein Schlafmangel eine Senkung des Leptins nach sich. Leptin ist ebenfalls ein Hormon, das normalerweise für den Rückgang von Appetit und Essverlangen zuständig ist. Gut schlafen heißt somit, Appetit dämpfen. Hormone nehmen als natürliche Appetitzügler einen ganz wesentlichen Stellenwert ein.


In ihrer Gesamtheit sind Appetitzügler mit natürlicher Basis kostengünstig und einfach zu beschaffen. Die enorme Vielfalt an Lebensmitteln ermöglicht eine bedarfsgerechte Auswahl. Mit natürlichen Appetithemmern kann ferner eine ballaststoffreiche Ernährung begünstigt werden. Bei natürlichen Appetithemmern sollte das Bestehen von Allergien bekannt sein.


Appetitzügler einer natürlichen Herkunft haben ganz klar den Vorzug, dass sie eine bessere Verträglichkeit aufweisen. Rezeptpflichtige Anorektia besitzen eine schnelle, garantierte Wirkung und können über eine ärztliche Verschreibung gut auf individuell Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmt werden. Nicht zu rezeptierende Appetitzügler, die es beispielsweise in Apotheken oder Drogerien oder Online-Shops zu kaufen gibt, ersparen die Konsultation eines Arztes. Der Kaufpreis ist relativ gering.

Ob man natürliche oder für synthetische Appetitzügler kaufen würde, obliegt Voraussetzungen wie:

  • treibe ich Sport und bewege ich mich viel
  • achte ich auf mich und erkenne ich gefährliche Nebenwirkungen
  • läuft nebenher eine Umstellung der Ernährung
  • bin ich gewillt, mich ärztlich begleiten zu lassen
  • verfüge ich über eine negative Energie- beziehungsweise Energiebilanz
  • ist mein Appetit eher selten oder permanent vorhanden
  • würde ich mit Appetit zügelnden Getränken oder Lebensmitteln auskommen
  • bin ich krankhaft adipös
  • wie viel Gewicht muss ich abbauen

Welcher Appetitzügler ist der beste?

Bester Appetitzügler - starke Pillen helfen sehr

Unter der großen Bandbreite an Appetitzüglern den richtigen zu finden, ist nicht leicht. Beim Appetitzügler kaufen kann daher eine Auswahl nach einem aussagefähigen Appetitzügler Test zweckmäßig sein. Als bester Appetitzügler kommt insbesondere ein solches Pharmakon in Frage, das ganz bestimmte Auswahlkriterien erfüllt. Obwohl bei jeder Appetitzüglerart verständlicherweise die individuellen Bedürfnisse nicht unterschätzt werden dürfen, gelten einige Faktoren stellvertretend für viele Abnehmwillige.

Repräsentativ und primär sind folgende Bewertungspunkte:

  • lästige Nebenwirkungen
  • Anwesenheit gefährlicher Nebenwirkungen
  • Abhängigkeitspotenzial
  • Einfachheit der Dosierung und Einnahme
  • Abnehmtempo
  • Zunahme der Leistungsfähigkeit
  • Wirkdauer
  • Geschmack und Geruch
  • tatsächliches Unterbinden von Appetit
  • eventueller Körpergeruch durch die Einnahme
  • Fehlen der Stoffwechselaktivierung
  • mit oder ohne Rezept
  • Einnahmedauer
  • Gewichtsanstieg nach Absetzen

Auf dem ersten Platz liegt nach einem umfangreichen aktuellen Appetitzügler Test von 2019 plantoCAPS® „Endlich abnehmen“. Als zweiter bester Appetitzügler wird Nu U Nutrition „Doppelte Stärke“ Appetithemmer geführt. Dieser Artikel gehört in die Kategorie „starke Appetitzügler“. Die starken Appetithemmer sind immer hoch dosiert. Sie entfalten ihre Wirksamkeit nach Appetitzügler Erfahrungen schnell, effizient und zuverlässig.


In einem weiteren Appetitzügler Test (es werden ja verschiedene Tests veröffentlicht) gilt das NNC Nutrition mit Glucomannan hochdosierte Kapseln als Favorit. Weitere Inhaltsstoffe, die diesen Appetithemmer natürlich machen, sind die Mariendistel, Acai, Aronia oder Kakaobohnenfasern.

Wie ist die Einnahme/Dosierung von natürlichen Appetitzüglern?

Innerhalb der Informationen, die im Appetitzügler Test zu Appetitzügler natürlich plantoCAPS® hinsichtlich Dosierung und Einnahme gemacht werden, sind folgende Angaben ersichtlich: Den natürlichen Appetitzügler kann man als Appetitzügler rezeptfrei erwerben. In den Kapseln stecken 3.000.000 mcg (entspricht 3.000 mg oder 3 g) Glucomannan. Glucomannan stammt aus der Wurzel der Konjakpflanze oder Titanwurz.


Der pflanzliche Appetitzügler sollte am Tag ein bis zwei Mal eingenommen werden. Als weitere Dosierung der Appetitzügler Tabletten beziehungsweise Kapseln ist eine Aufnahme von drei Stück täglich als unbedenklich erachtet werden.
Als bester Appetitzügler wurde gleichfalls NNC Nutrition mit Glucomannan befunden. Der starke Appetitzügler kann bei Bedarf täglich in Form von zwei Kapseln zugeführt werden. Bei beiden Produkten sollte reichlich Flüssigkeit dazu getrunken werden, damit die Gelkapseln ausreichend quellen können. Natürliche Appetithemmer sollten am besten 30 Minuten vor einer Hauptmahlzeit eingenommen werden.

Welche Appetitzügler Erfahrungen findet man im Internet?

Der Erfahrungsschatz bezüglich diverser Appetitzügler ist umfangreich. Verbraucher stellen sich dabei meist die Frage, ob und welche Appetitzügler unbedenklich oder gefährlich, wirksam oder ohne Effekt sind.
In Bezug auf ihre Verträglichkeit sind Appetitzügler natürlich sanfter und schonender als Appetithemmer mit rein chemischer Rezeptur.
Verschreibungspflichtige Anorektika haben die Eigenschaft, dass sie leichter und rascher die Schranke Blut-Hirn passieren können. Daraus resultiert eine recht zeitnahe Wirkung. Außerdem findet die Wirkung der reservierungspflichtigen Appetitzügler als Tabletten, Kapseln oder Dragees unmittelbar im Gehirn statt. Von dort aus hemmen sie das sogenannte Hungerzentrum. Das ist ein gravierender Unterschied gegenüber nicht verschreibungspflichtigen, natürlichen Appetithemmern.


Zahlreiche Appetitzügler Erfahrungen beschäftigen sich mit Präparaten, die auf einer kombinieren Wirkungsweise fundamentieren. Voraussetzung dafür ist die Steigerung des Verbrauchs an Energie durch Amphetamine, die gemeinsam mit aufputschenden Mitteln arbeiten. Neben der erweiterten Aktivierung des Grundumsatzes sind diese Appetitzügler eine Drosselung des Appetits. Ein spezieller Vertreter dieser Rubrik, den man in Deutschland als Appetitzügler kaufen kann, ist das Reductil® (Wirkstoff Sibutramin). Unter der Einnahme dieser Appetitzügler klagen die Betroffenen über erhebliche Nebenwirkungen. Typische physische und psychische Beschwerden sind Unruhe, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und eine Veränderung des psychischen Befindens. Des Weiteren konnten Symptome wie Ausschläge auf der Haut, eine Impotenz, Hitzewallungen und Schwitzen sowie Bluthochdruck und Herzjagen beobachtet werden.
Interessante sind Appetitzügler Erfahrungen, bei denen eine gewisse Abhängigkeit beobachtet wird. Die drogenähnlichen Auswirkungen können durchaus eine Sucht bedingen. Gefährdet sind diesbezüglich hauptsächlich Menschen, zu deren Übergewicht noch Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit kommt. Sie riskieren ihre Gesundheit, wenn sie zu solchen Pharmazeutika greifen. Ein Suchtfaktor besteht weiterhin darin, dass gerade die verschreibungspflichtigen und einige synthetische Appetitzügler die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn provozieren. Der Körper erfährt ein Glücksgefühl, dass sich manche Menschen zusätzlich ständig gönnen möchten.
Allerdings muss gesagt werden, dass auch diese Appetitzügler ihre Berechtigung haben. Die Aufnahme sollte nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden und nur kurzfristig.


Appetitzügler aus pflanzlicher Gewinnung sowie ein Appetitzügler Tee punkten mit einer ausgezeichneten Verträglichkeit. Werden sie nicht wahllos und über die Maßen mit anderen Appetitzüglern zusammen aufgenommen, gibt es keine Nebenwirkungen. Die Dosierung sollte dabei natürlich eingehalten werden.

Spezielle Erfahrungswerte bezüglich von Nebenwirkungen und der Bedenklichkeit liegen bei folgenden Appetitzüglern vor:

– Synephrin ist ein synthetischer Zusatz in Appetitzüglerpillen, der oft mit Koffein zusammen vorkommt. Dabei geht es um ein Extrakt der Bitterorange mit Guarana, Grüntee und Kaffee als Beigabe. In dieser Verbindung sind Schlafstörungen, Herzrasen, Bluthochdruck und Kammerflimmern nicht ausgeschlossen.

– 2,4 Dinitrophenol wird als sogenannte Industriechemikalie verwendet, Schon in geringen Mengen kann 2,4 Dinitrophenol bei einer längeren Zufuhr zu Leber-, Nieren- und Nervenschädigungen führen. Es wurden sogar schon Todesfälle statistisch erfasst.

– Sibutramin (in Reductil) ist wegen dem Verdacht auf Todesfälle in der EU nicht für die Einfuhr und die Verbreitung zugelassen. Sibutramin nimmt Einfluss auf den Hirnstoffwechsel (Bereitstellung von Serotonin und Noradrenalin). Die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin können durch die Synapsen der Nervenenden nicht mehr aufgenommen werden. Klassische Nebenwirkungen von Reductil sind eine Verengung der Blutgefäße der Lungen mit Bluthochdruck.

Welchen Vorteil haben Appetitzügler Tabletten?

Appetitzügler Tabletten wirken gut und sind günstig

Die praktischere Variante gegen einen natürlichen Appetitzügler in naturbelassener Beschaffenheit ist die Tablette oder andere zeitgemäße Darreichungsform. Sie garantiert eine einfache Einnahme, die an jedem Ort möglich ist, wenn genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Eine Appetitzügler Tablette lässt sich besser und genauer dosieren. Die Aufnahme kann gut über den Tag hinweg verteilt werden. Appetitzügler Erfahrungen bezüglich der Tabletten zeigen ebenso, dass keine Zubereitung mehr notwendig ist. Das ist zum Beispiel bei rein pflanzlichen, frischen Appetitzüglern der Fall.


In der Regel handelt es sich bei Appetitzügler Tabletten um medizinische oder rezeptierungspflichtige Versionen. Appetitzügler-Tabletten, Pillen, Dragees oder Kapseln bewirken einen Mehrverbrauch an Kalorien sowie eine „Energieaufladung“. Im Appetitzügler Test werden die meisten Tabletten hinsichtlich der Handhabung und der eigentlichen Wirkung positiv bewertet. Tabletten zum Drosseln des Appetits lohnen sich nur dann beim Appetitzügler kaufen, wenn es darum geht, nicht nur ein oder zwei Pfunde, sondern mehrere Kilogramm Übergewicht abzubauen. Ansonsten kann man sich beim Appetitzügler kaufen für einen schmackhaften Appetitzügler Tee mit Mehrfachwirkung entscheiden.
Tabletten zielen auf einen zügigen Verlust an Gewicht ab, indem das Hungergefühl verzögert und der Appetit verringert wird. Unter der Einnahme bedeutet das, weniger Leidensdruck durch das Gefühl aufzubauen, auf weniger kalorienreiche Lebensmittel verzichten zu müssen.

Sind starke Appetitzügler gesund/empfehlenswert?

Die Meinungen zu dieser Thematik sind geteilt. Es gibt Pros und Contras.
Abnehmwilligen, die eine gesunde Einstellung zu Appetitzüglern haben und die deren Wirkprinzipien sowie deren Nebenwirkungen verstehen, kann ein Appetithemmer mit starken Effekten empfohlen werden. Eine ärztliche Konsultation sollte dabei vorausgehen. Nicht zu unterschätzen ist ein normales Körpergefühl. Wer bereits eine Bulimie oder eine andere Essstörung ausgeprägt hat, muss unbedingt auf Appetitzügler verzichten und sich medizinisch therapieren lassen. Das gilt genauso für Menschen, die extremes Übergewicht haben.


Die Aufnahme eines starken Appetithemmers ist ausnahmslos mit entsprechend starken Nebenwirkungen verbunden. Ob man das unbedingt in Kauf nehmen muss, ist die Frage. Sicherlich sind eine Umstellung der Ernährung mit mehr körperlichen Aktivitäten dienlichere Alternativen, die sogar einen gesundheitlichen Mehrwert nach sich ziehen. Mit einem Appetitzügler kann es passieren, dass sich die Lebensqualität eher verschlechtert. Die Betroffenen gewinnen nur dann von diesen Präparaten, wenn eine fachliche Betreuung stattfindet und der Fokus nicht allein auf diesen Produkten liegt. wer den Angaben der Händler und Produzenten blind vertraut, ist in dieser Hinsicht schlecht beraten.
Besonders prekäre Nebenwirkungen können unter Umständen sein:

  • Magenkrämpfe
  • Durchfälle
  • Depressionen
  • Schädigung der Leber, des Nervensystem und des Herz-Kreislaufsystems
  • Störungen der Blutbildung mit anschließender Anämie
  • Vergiftungserscheinungen
  • Kammerflimmern, Herzinfarkt
  • Mangelversorgung an lebenswichtigen Nährstoffen

Stark wirkende Appetitzügler provozieren eine extrem zeitnahe, überdurchschnittliche Gewichtsabnahme. Dafür sorgt entweder die Qualität oder die Quantität der appetithemmenden Inhaltsstoffe. Einzelne Substanzen sind schon in schwachen Dosierungen anorektisch hoch effektiv. Die sich im Körper vollziehenden Veränderungen sind gleichzeitig immens. Gesunden Menschen ohne krankhafte Adipositas wird von starken Appetithemmern abgeraten. Hoch wirksame Appetitzügler sind überwiegend chemische Pillen oder Tabletten. Aber auch pflanzliche Appetithemmer sind in Abhängigkeit von deren Konzentration nicht zu unterschätzen. In diesem Zusammenhang soll auf die einzukalkulierenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hingewiesen werden. Einige Arzneimittel wie Diuretika, Abführmittel oder zentral stimulierende indirekt wirkende Sympathikomimetika können prekäre Wechselwirkungen mit den starken Appetithemmern nach sich ziehen.


Die Importeure und Hersteller klären weniger über die von starken Appetithemmern ausgehenden Bedrohungen auf oder tun dies nur versteckt. Wer sich ausreichend über Appetitzügler Auskünfte einholt oder sich bei Fachleuten Rat sucht, kann sich selbstverständlich damit überflüssiger Pfunde entledigen. Eine gesunde Skepsis ist zu empfehlen. Grundsätzlich müssen Appetitzügler demnach nicht verteufelt und abgelehnt werden.
Erfahrungen mit Appetitzügler weisen immer wieder aus, dass Personen, bei denen eine medizinische Indikation oder eine Notwendigkeit für deren Verschreibung vorliegt, dieses oder jenes Präparat problemlos von Ärzten erhalten können. Typische Vertreter für eine überwachte Behandlung von extremer Adipositas sind hierbei Appetitzügler mit der Wirksubstanz Amfepramon sowie Naltrexon und Bupropion. Verschreibungspflichtige Anorektika sollten nicht per Ferndiagnose über das Internet bezogen werden. Sie bedürfen unter der Einnahme einer regelmäßigen Kontrolle des Gesundheitszustandes einschließlich Gewicht, Herz-Kreislauf-System einschließlich der Laborwerte mit Blutbild.


Appetitzügler sind eine perfekte Begleitung und ein kurzzeitiger Motivationsschub, wenn eine Umstellung der Ernährung beabsichtigt ist. Die Applikation umfasst mindestens einen bis maximal zwei Monate. Der Gewichtsverlust ist merklich. Innerhalb dieses Zeitraums ist noch gewährleistet, dass der Organismus mit der deutlichen Verknappung der Nahrungszufuhr zurecht kommt. Nicht mehr kompensierbar ist diese Herabsetzung des Nahrungsaufnahme dann, wenn Appetithemmer noch weiterhin zum täglichen Ablauf gehören. Eine gesundheitlich bedenkliche, das Überleben bedrohende Mangel- und Unterernährung kann sich einstellen. Zusammenfassend heißt das, dass Appetitzügler, ob pflanzlich oder synthetisch, unweigerlich mit einer Crashdiät verglichen werden können.
Obwohl heute nicht mehr so oft mit dem BMI gearbeitet wird, kann pauschal gesagt werden, dass ein BMI über 30 kg/m² erst eine vernünftige Indikationsstellung für Appetitzügler ist. Für Diabetiker (Diabetes Typ 2) und bluthochdruckkranke Patienten eignen sich starke Appetitzügler erst ab einem BMI von 28 kg/m².


Kritisiert wird, dass Appetitzügler rezeptfrei wie Nahrungsergänzungsmittel gehandelt werden. Sie unterliegen keinerlei behördlicher oder staatlicher Verfahren, bei denen deren Zulassung geprüft wird. Es fehlen somit Unbedenklichkeitsuntersuchungen.
Wegen ihrer ausbleibenden Wirkung oder sogar eines Risikopotenzials für die Gesundheit werden partiell Quellstoffe, Fettbindungsmittel und Ballaststoffe eingestuft, die viel Flüssigkeit absorbieren. Infolge dessen können Verstopfungen nicht ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Fall ergeben sich daraus Darmverschlüsse. Bedenklich sind Appetithemmer, die als pflanzliche Zutaten konzentrierte Auszüge aus der Brennnessel, dem Wacholder oder aus Birkenblätttern beinhalten. Diese Extrakte führen zu einer massiven Entwässerung. Menschen, die unter einer Nierenerkrankung oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, sind damit einer hohen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt.
Weitere negative Appetitzügler Erfahrungen beziehen sich auf Substanzen wie Orlistat, die zusätzlich die Fettverdauung beeinflussen. Appetitzügler können nicht zu einem langfristigen Halten eins erreichten normalen oder niedrigeren Körpergewichts genutzt werden. Das funktioniert nur dann, wenn diese in einen Diätplan oder eine Umstellung der Ernährung mit körperlicher Bewegung eingebaut werden. Nachdem zahlreiche Appetithemmer nicht mehr zugeführt werden, tritt bald ein Jojo-Effekt mit rasantem Gewichtsanstieg ein. Das haben bislang schon viele Verbraucher bemerkt.
Ein Makel mannigfaltiger Appetitzügler sind zudem die hohen finanziellen Ausgaben, die mit der Anschaffung verbunden sind. Für Betroffene, die von einem Appetitzügler wegen der suchtauslösenden Eigenschaft nicht mehr lassen können, kann das bald zu einer finanziellen Last werden.

Wirkt ein Appetitzügler Tee?

Ein Appetitzügler Tee wirkt bedingt

Die Auswahl an Tee mit einer Abnehmwirkung ist beeindruckend. Um ein bestimmtes Wunschgewicht zu erhalten, kann ein Appetitzügler Tee ohne Weiteres in den Speiseplan eingebaut werden.
Die pflanzlichen Extrakte, aus denen Tees gemacht werden, sind je nach chemischer Struktur in der Lage, einen anorektischen Einfluss auf das Gehirn oder die Verdauungsorgane auszuüben. Tees, die reich an Catechinen sind, die zu den Phenolen zählen, kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen durch die Bitterstoffe für einen dezent bitteren Geschmack im Mund. Diese Bitterstoffe bremsen den Appetit auf süße Sachen. Teemischungen aus Grünem Tee und gemahlenen Kakaobohnen sind weniger bitter, stillen aber den Appetit auf Süßes. Die Qualität der Teezutaten muss naturbelassen und der Tee selbst frei von Zucker oder künstlichen Geschmacksverstärkern sein.

– Der bislang schon weit verbreitete Mate-Tee ist neben Grünem Tee eine wunderbare Variante, um sich regelmäßig einen pflanzlichen Appetithemmer zu gönnen. Die Basis des anorektischen Mate-Tees ist der Gehalt an Koffein mit den Bitterstoffen. Um den Appetit noch besser unterdrücken zu können, hilft das Kauen von frischen Mateblättern. Diese sind auch die Grundlage für die Zubereitung des Appetitzüglers. Auf zuckerhaltige Getränke wie Mate-Limonaden sollte verzichtet werden.

– Neben dem Schwarzem Tee und dem Grünem Tee erfreut such der Weiße Tee einer wachsenden Beliebtheit. Eine Veränderung der molekularen Bestandteile im Weißen Tee wird durch ausgiebige kontrollierte Trocknungs- und Fermentationsverfahren hervorgerufen. Diese Beschaffenheit macht den Weißen Tee zu einem schmackhaften Appetitzügler mit hochdosiertem Polyphenolgehalt.

– Ingwer ist nicht nur ein tolles Appetitzügler-Gewürz, sondern ebenfalls eine perfekte Teebasis. Der Ingwertee kann gern durch einen Zusatz an frischer Pfefferminze anorektisch „aufgepeppt“ werden. Teebeutel sind dabei nicht so günstig zum Aufbrühen wie frischer Ingwer. In einen halben Liter Tee sollten ungefähr fünf bis sechs Gramm Ingwerscheiben eingelegt werden. Mit kochend heißem Wasser brühen und nach maximal einer Viertelstunde abseihen.

– Der Johanniskrauttee wird nicht durch Koffein zum Appetitzügler. In Johanniskrauttee ist es ein Extrakt, das in den Blütenständen eingebunden ist. Beim Aufbrühen der Blüten tritt ein Stoff aus, der die vermehrte Bereitstellung von Serotonin nach sich zieht.

– Der aus Afrika stammende Rooibostee gilt schon längst als natürlicher Appetithemmer. Sein süßliches Aroma löscht den Heißhunger auf Süßigkeiten.

Tees als Appetitzügler sind zudem eine preiswerte Variante, die für figurbewusste und abnehmwillige Menschen durchaus interessant und lohnenswert ist, um eine beabsichtigte Abnahme von Körpergewicht in eine gesunde Bahn zu lenken.
Beim trinken von Tees für das Zügeln des Appetits besteht der Vorteil, dass keine oder nur ganz geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind. Gesundheitsorientierte Verbraucher, die auf ein optimales Körpergewicht achten, können die Tees deshalb in den Speiseplan integrieren. Tees als Appetithemmer steigern die Stoffwechselaktivität und die Verbrennung von körpereigenem Fett.

Abschließende Worte

Leider ist es so, dass angesichts des riesigen Angebots an Appetitzügler die hochwertigen Produkte immer öfter nicht medizinisch begründet, sondern teils sogar fahrlässig genutzt werden. Allein durch Appetitzügler lässt sich keine Fettleibigkeit primär beseitigen. Appetithemmer haben ihre Berechtigung, jedoch sollte die Einnahme immer kritisch hinterfragt werden. Normalgewichtige können in der Regel auf Appetitzügler komplett verzichten oder nur auf natürliche Varianten in gesunden Mengen ausweichen. Wissenschaftliche Untersuchungen erwecken einen Zweifel an der Wirksamkeit zahlreicher Appetithemmer. Aus diesem Grund muss sorgfältig abgewogen werden, ob man dafür Geld ausgeben möchte oder nicht.