Bentonit – Herkunft, Wirkung, Einnahme, Dosierung & mehr

Für die verschiedenartigsten Anwendungen in den Bereichen Wellness, Naturheilkunde, Schulmedizin, Ernährung und Kosmetik werden in zunehmendem Umfang natürliche Substanzen verwendet. Ein Naturprodukt, das schon eine über mehrere Jahrhunderte hinweg währende Tradition besitzt, ist das Bentonit. Dieser ganz außergewöhnliche Naturstoff wird sowohl für Menschen als auch für Tiere genutzt. Mittlerweile kann man sogar im Fachhandel qualitativ hochwertiges, naturbelassenes Bentonit kaufen.

Was ist Bentonit?

Bentonit, auch Tonerde genannt, unterstützt den Organismus

Der Begriff Bentonit steht für Tonerde. Tonerde ist auf natürliche Weise entstanden. Weit verbreitet ist Bentonit vor allen Dingen in den USA, genau gesagt, in Wyoming. Das Bentonit ist in einem Schiefergestein zu finden, das zu den in der Umgebung von Fort Benton gefundenen Erdformationen gehört.
Bentonit ist das Resultat aus Vulkanasche, die über Jahrtausende hinweg verwittert ist und durch Druck zusammengedrückt wurde. Geologische Laien sind verständlicherweise der Annahme, dass nur eine einzige Sorte des Bentonits existiert. Das ist so nicht richtig, denn in den Erdschichten sind unterschiedliche Qualitäten an Bentonit vorhanden. Im umgangssprachlichen Gebrauch wird gern der Begriff Tonpulver oder -mehl für Bentonit verwendet.
Wichtig ist allerdings, dass nicht jede Tonerde von der Zusammensetzung und den Eigenschaften her ein Original-Bentonit ist. Echter Bentonit enthält zu mindestens 50 Prozent, maximal zu 95 Prozent das Schichtsilikat Montmorillonit-Ton. Erst dann kann von einem montmorillont- oder smektitreichen Ton gesprochen werden. Ist der Gehalt an Montmorillonit-Ton geringer als 50 Prozent, dass entspricht das Material nicht mehr der Definition für Bentonit.

Was ist Bentonit und Montmorillonit?

Montmorillonit, eine Heilerde, die einem Salz ähnelt. Diese Erdschicht ist ein stark wasserhaltiges Silikat mit winzigen Ablagerungen von Metallen wie Aluminium. In Abhängigkeit vom Vorkommen gibt es demgegenüber Montmorillonit, in dem die Aluminiumatome von Eisen- oder Magnesiumatome abgelöst wurden. Das Mineralische Montmorillonit wird der Klasse der Germanate und Silikate zugeordnet. Montmorillonit ist ein wesentlicher Bestandteil des Bentonits.


Bentonit hat von seiner Optik her eine grau-weiße bis rosa Färbung und stellt sich als homogenes, äußerst feinkörniges Pulver dar. Die relativ weiche Tonerde glänzt leicht und verfügt über eine nicht durchsichtige Transparenz. Die Textur kann als feinkörnig beschrieben werden. Bentonit entfaltet nicht nur mit Wasser seine quellende Wirkung, sondern unter anderem auch mit Glycerol. Aus rein physikalischer Sicht betrachtet, verhält sich das Bentonit wie ein nicht-newtonisches Gemisch oder Fluid. In Ruhe tritt eine Verfestigung und eine Aushärtung ein. Unter Bearbeitung verflüssigt es sich. Diese Eigenheit wird als thixotrop bezeichnet.

Was ist Bentonit – praktische Verarbeitungen

Die Einsatzmöglichkeiten des Bentonits betreffen neben der Human- und der Veterinärmedizin, der Tierhaltung und der Naturheilkunde die Industrie und das Bauwesen, den Garten-, Landschafts-, Wasser- und Deponiebau sowie die Unschädlichmachung von Altlasten. Bentonit ist in der Bohr- und in der Bergwerkstechnik sowie in der Lebensmittelverarbeitung und -herstellung ein unverzichtbarer Hilfsstoff. Sogar die Betreiber von Aquarien und Gartenteichen sowie die Hersteller von Waschmitteln, Ölen, Lacken, Farben sowie pharmazeutischen Produkten profitieren vom Bentonit. Für die Gewinnung von Beschichtungen in der Nanotechologie und von Verpackungen ist das Bentonit ebenfalls eine bedeutsame Materialgrundlage. In der Pharmazie wird das Bentonit für Bentonitgele, Verdickungs- und Futtermittel sowie Stabilisatoren und Antidot verarbeitet.

Analytische Bestandteile von klassischem Bentonit

Was ist Bentonit? Um diese Frage zu klären, muss eine labortechnische geologische Untersuchung vorgenommen werden. Damit Tonerde auch als Bentonit deklariert werden kann, wird erst die qualitative Beschaffenheit geprüft. Dabei muss die Masse mindestens zur Hälfte Smektit beziehungsweise Montmorillonit-Tonerde sein. Deshalb ist die Benennung Montmorillont-Mineral oder Bentonit unter Insidern durchaus üblich.
Smektit ist ein dreischichtiges Silikat, das die Fähigkeit hat, Wasser zu binden und zu quellen. Diese Zusammensetzung ist charakteristisch für das kostbare Montmorillont Tonmineral aus Frankreich. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Silikat mit außergewöhnlicher Quellfähigkeit.

In Bentonit sind überwiegend folgende Komponenten eingeschlossen:

  • Glimmer (Feldspat, Biotit)
  • Quarz
  • Silizium
  • Aluminium
  • Calcium
  • Magnesium
  • Kristallwasser
  • Pyrit
  • Montmorillonit
  • Illit
  • Kalk

Aufgrund der vorrangig mineralischen Bestandteile wird Bentonit als polymineralische Gesteinsart deklariert.

Wie ist die Wirkung von Bentonit?

Bentonit Wirkung - Die Heilerde zieht negative Teilchen an

Bentonit hat sich schon seit längerer Zeit einen Namen als Heilerde gemacht. Das Bentonit kann beispielsweise Schadstoffe aus dem Körper anziehen und diese über den Verdauungstrakt ausscheiden.

Das Gesteinsmehl wirkt auf der physikalischen Basis einer elektrischer Ladung. Es verhält sich wie ein magnetisches Feld. Die Ionen der Tonerde sind überwiegend negativ geladen. Gelangt ein Stoff oder ein Partikel mit einer positiven Ladung in die Nähe von Bentonit, dann kommt es zu einer gegenseitigen Anziehung. Solche Stoffe oder Partikel können organisch oder anorganisch sein. Organisch sind beispielsweise Nichtmetalle, bakterielle Keime, Viren oder freie Radikale sein. Positiv geladene anorganische Substanzen sind diverse Metalle (Schwermetalle), radioaktive Elemente, Rückstände von Pestiziden (Unkrautvernichtungsmittel), Insektiziden (Schädlingsbekämpfungsmittel), bedenkliche Bestandteile der Nahrung oder Umweltschadstoffe. Dieses Wirkungsprinzip trägt dazu bei, dass Bentonit solche Ladungsträger anzieht, sie bindet und über die Ausscheidungsorgane wieder aus dem Körper ausschleust. Der Bindungsprozess basiert auf der Resorption der Toxine an die plättchenartigen Bentonitpartikel. Das verhindert ein Eintreten in die Blutbahn und begünstigt ein Abführen. Bentonit oder Heilerde hat somit das Vermögen, giftige Schwermetalle aus dem Organismus zu filtern.

Für den Darm schädliche bakterielle Keime sind positive Ladungsträger, wohingegen gesunde Mikroorganismen der Darmflora eine negative Ladung haben. Deshalb ist die Bentonit Wirkung partiell selektiv, weil es nur die positiven Ladungen anzieht.
Viele Spezialisten und Gegner sind und der Meinung, dass das Bentonit den Organismus schädigt. Unter einer anhaltenden Einnahme können die Betroffenen eine Konzentrationsschwäche und eine Anämie (Blutarmut), eine Abnahme der Leistungsfähigkeit sowie Störungen des Magen-Darm-Traktes entwickeln. Über eventuelle Langzeit liegen derzeit noch keine wissenschaftlichen Studien vor. Deshalb wird zu Skepsis und Vorsicht geraten.

Wenn beabsichtigt ist, eine Entgiftung durchzuführen, dann stehen die Schwermetalle im Mittelpunkt. An sich wird Bentonit aufgrund seiner Resorptionsfähigkeit von Umweltgiften selbst eine Belastung mit Schwermetallen nachgesagt. Diese Komplexe und Elemente liegen jedoch nicht frei im Gesteinsverbund beziehungsweise in der mineralischen Tonerde vor. Bei Lebewesen gehören einzelne Schwermetalle zu den krankheitsauslösenden Faktoren. Auch der Mensch ist davon betroffen. Beobachtungen sind ferner bei Schafen gemacht worden, dass Bentonit einen gewissen Schutz vor einer Belastung mit Kupfer gewährleisten kann.

Im Zusammenhang mit der Erklärung der Bentonit Wirkung soll auf die Neutralisation von Schimmelpilzgiften auf die menschliche Gesundheit eingegangen werden. Gelangen über verdorbene Lebensmittel Schimmelpilze in den Körper, dann können die darin befindlichen Aflatoxine (Toxine sind Gifte) bereits in enorm kleinen Mengen eine Leberschädigung verursachen. Werden solche Aflatoxine regelmäßig zugeführt, führen Aflatoxine zu einer Veränderung der Erbsubstanz der Körperzellen, sodass entartete oder Krebszellen entstehen können. Die kanzerogenen Aflatoxine werden durch Bentonit aufgenommen, ehe sich die Folgen im Organismus manifestieren können.
Eine wiederholte Bentonit Dosierung verbessert die Darmflora und kann Erkrankungen des Darms vorbeugen. Durch die Sanierung der Darmflora und die Verringerung von schädlichen Darmkeimen wirkt eine richtige Bentonit Dosierung gegen Durchfall. Es bindet außerdem Wasser und trägt durch seine gelartige Konsistenz zur Sanierung der Darmschleimhaut bei. Bentonit aktiviert die Selbstheilungskräfte von Mensch und Tier wirkt darmreinigend.

Bentonit Kapseln, Flüssigkeiten oder Pulver werden eingesetzt:

  • um für die Organe giftige Stoffe auszuscheiden
  • um Erkrankungen vorzubeugen
  • als Anti-Aging-Mittel
  • um das Immunsysten zu stärken
  • zur Heilung und Genesung
  • um die Darmflora zu schützen und regenerieren
  • für die Ausleitung von Quecksilber
  • um den Organismus mit Spurenelementen, Mineralien zu versorgen
  • gegen entzündliche Vorgänge im Mund und im Rachenraum
  • um die Nieren und die Leber zu entlasten
  • um Stoffwechselstörungen zu beheben
  • zur Linderung von Beschwerden bei Unverträglichkeiten oder Allergien, einer Histamin-Intoleranz oder Erkrankungen des Stoffwechselorgans Leber
  • zur Behebung von Sodbrennen sowie von Beschwerden mit der Verdauung
  • für die Ausscheidung von Körpergiften
  • um therapeutisch unterstützend bei einer Chemo- oder einer Strahlenbehandlung zu wirken
  • präventiv gegen Karies
  • reduziert schmerzhafte entzündliche Prozesse bei Zahnschmerzen, Gicht, Arthrose oder Rheuma
  • um die Haut zu reinigen und um die Hautzellen zu regenerieren
  • zur Unterstützung und Entlastung des Organismus bei einer Behandlung mit Antibiotika
  • um die Ausleitung von Quecksilber zu forcieren

Das ist nur ein Auszug aus den vielgestaltigen Anwendungsmöglichkeiten in der Naturheilkunde und in der Schulmedizin.

Diverse Lehmkuren oder Lehmdiäten zur Abnahme von Körpergewicht basieren auf Bentonit, weil die Volumenzunahme im Magen ein Gefühl der Sättigung bedingt. Das Bentonit auch hoch toxisches Arsen binden kann, sind Schädigungen des Nervensystems, Funktionsstörungen der Nieren bis hin zum Nierenversagen und Krebs nicht von der Hand zu weisen. Nicht selten verordnen sich überzeugte Bentonitverbraucher periodisch Darmeinläufe mit Bentonit.

Bentonit ist somit ein nebenwirkungsfreies, innerlich und äußerlich anwendbares Heilmittel und ein natürlicher Vitalstoff.

Wieso gibt man dem Pferd Bentonit?

Bentonit Pferd - Für die Gesundheit sehr förderlich

Halter und Pfleger von Pferden wissen, dass Bentonit dem Futter beigemischt werden sollte. In dieser Form gilt Bentonit als Nahrungsergänzungsmittel.
Pferde nehmen mit der Nahrung die unterschiedlichsten Toxine auf, die in der Umwelt vorkommen. Viele dieser Stoffe werden schon in minimalen Konzentrationen als toxisch für die Tiere eingestuft. Sie beeinflussen sowohl das Nervensystem als auch das Erbgut und das Immunsystem negativ. Anhaltende Schädigungen von Organen sind dann nicht auszuschließen. Typische Pferderkrankheiten wie die Weidekrankheit (Myoglobinurie), die Hufrehe und andere Beschwerden können durch Bentonit Pferd vermieden werden.
Die Aufnahme von den im Weidegras befindlichen Endophyten löst meist Unregelmäßigkeiten in der Stoffwechseltätigkeit aus. Endophyten sind mikroskopisch kleine Bakterien oder Pilze, deren Lebensraum der pflanzliche Vegetationskörper ist. Sie können unter Umständen zu einem Zerfall von Muskelzellen führen. Bentonit Pferd, fachmännisch dosiert, stellt einen wirksamen, einfach zuzuführenden Schutzschild für die Tiere dar.


Bentonit Pferd ist ideal, um unpolare und polare Myxotoxine selektiv aufzunehmen und zu deaktivieren. Hochgradig toxische Myxotoxine werden von Schimmelpilzen gebildet, die der Gattung Penicillium, Fusarium und Aspergilllus zugehörig sind.
Pferden werden aber nur spezielle Bentonite (Calciumbentonit) verabreicht, denn Bentonit Pferd gehört einfach zu einer sinnvollen Prophylaxe dazu. Außerdem ist Bentonit Pferd als natürlicher „Pansenpuffer“ bekannt, der helfen kann, ein Ungleichgewicht zwischen Rohfasern und Kohlenhydraten auszugleichen. Bentonit Pferd ist infolge dessen förderlich für Verdauung und für die Schonung des Verdauungssystems.

Bentonit Kapseln oder Pulver – Was ist besser?

Die Heilerde wird in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Es kommt in Zahnpasta, in entgiftenden Badezusätzen, in Puder für Babys, in Gesichtsmasken und Kurpackungen sowie als flüssige Lösung vor. Die gängigste Variante ist das Pulver in Feinkörnung. Praktischer für die Dosierung und die Einteilung ist die Kapselversion. Dabei wird das Pulver immer zu gleichen Mengen in Gelkapseln eingebunden. Nach dem Schlucken gelangen die Bentonit Kapseln in den Magen, wo sie durch die Magensäure aufgelöst werden. Das Bentonit ist frei und kann nun in die Blutbahn gelangen. Bentonit Pulver und Bentonit Kapseln variieren auch hinsichtlich der Aufnahmedauer. Im Gegensatz zum extrem feinen Pulver, das bereits schon über die Schleimhaut der Mundhöhle absorbiert wird, treten die Inhaltsstoffe der Bentonit Kapseln erst im unteren Verdauungskanal aus.
Bentonit Tropfen oder Heilerde sowie Bentonit Kapseln oder Bentonit Pulver eignen sich zur Aufnahme mit reichlich Flüssigkeit. Pulver muss in der gewünschten Menge mit reichlich Wasser gemischt werden, sodass es eine trinkbare Konsistenz erreicht.
Beim Bentonit kaufen können Verbraucher daher entscheiden, welche Art der Aufnahme sie wünschen. Die meisten Menschen mögen den erdigen Geschmack im Bentonit Pulver nicht, der sich schon im Mund entfaltet. Deshalb ist die Kapsel die bessere Alternative. Bentonit Pulver oder Kapseln – dabei kommt es gleichfalls auf die beabsichtigte Bentonit Anwendung an. Äußerlich genügt in der Regel das Bentonit Pulver. Innerlich angewendet sollte nur ein als Medizinprodukt deklariertes Produkt als Kapseln eingenommen werden.

Bentonit oder Heilerde

Kosmetisch und für Entspannung und Wellness sowie medizinisch gegen Erkrankungen der Haut sind Bentonit oder Heilerde ideal.
Heilerde ist aber nicht dasselbe wie Bentonit. Ein markantes Unterscheidungskriterium zwischen Bentonit oder Heilerde ist die stoffliche Zusammensetzung. Heilerde ist bezüglich der qualitativen Wertigkeit dem Bentonit ähnlich. Die Quelle für Heilerde ist allerdings Löss. Löss ist eine aus zermahlenem, zerfallenem und komprimiertem Gestein hervorgegangene Ablagerung. Von der geologischen Beschaffenheit her ist Löss ein Staub.

In Heilerde können folgende Substanzen nachgewiesen werden:

  • Kalkspat
  • Dolomit
  • Feldspat
  • Silikate
  • Mineralien wie Magnesium, Natrium, Kalium und Calcium
  • Spurenelemente Eisen, Chrom, Kupfer, Selen und Zink

Wie Bentonit, so ist auch die Heilerde durch eine annähernd hohe Quellfähigkeit gekennzeichnet. Das Quellvermögen von Bentonit überwiegt jedoch im Vergleich. Durch die Oberflächenvergrößerung des Bentonits kann es fünfmal so viele Stoffe binden, wie sein Eigengewicht beträgt. Heilerde verfügt nicht über die für Bentonit charakteristischen negativen elektrischen Ladungen. Daraus resultiert bei Bentonit eine stärkere. spezifischere Wirksamkeit als bei Heilerde.
Heilerde oder Mineralerde ist in den unterschiedlichsten Variationen und Güteklassen erhältlich. Da die Resultate bei Heil- oder Mineralerde stark von der jeweiligen Zusammensetzung beeinflusst werden, sind nicht alle mit Bentonit erzielbaren Wirkungen mit Mineralerde erreichbar. Bei der Entscheidung, ob Bentonit oder Heilerde, ist Bentonit der Vorrang zu geben.

Zeolith oder Bentonit

Zeolith oder Bentonit - beides hat einen vulkanischen Ursprung

Zeolith und Bentonit sind beides Naturstoffe, die beide vulkanischen Ursprungs sind. Generell können beide mineralischen Gesteine für eine Entgiftung genutzt werden. Trotzdem gibt es hinsichtlich der Wirkeigenschaften gravierende Abweichungen.
In vielen Fällen es ratsam, Zeolith oder Bentonit aufzunehmen. Allerdings gibt es Ausnahmen, bei denen Zeolith und Bentonit miteinander oder kurz zeitversetzt wirken soll.
Das Zeolith verfügt im Darm über eine längere Verweildauer, als Bentonit. Daraus resultiert ein Doppeleffekt, der bei der Bentonit Wirkung in dieser Weise nicht zu beobachten ist. Dieser besteht einerseits in der Ausleitung von Giften und andererseits in der zusätzliche Aufnahme von Spurenelementen und Mineralien über die Darmzotten. Die Darmzotten in der Darmschleimhaut haben bei Zeolith mehr Zeit, diese wertvollen Vitalstoffe zu resorbieren.

Die Bentonit Wirkung läuft nicht so gezielt ab, wie das beim Zeolith der Fall ist. Ein Nachteil von Bentonit ist, dass die Tonerde nicht nur ungewollte Giftstoffe aufnehmen kann, sondern auch absichtlich zugeführte Substanzen. Ein gut verständliches Beispiel ist die Verabreichung von Medikamenten. Arzneistoffe werden oftmals während der Entgiftung mit Bentonit teilweise unwirksam gemacht oder ausgeschleust. Dieser Nebeneffekt ist eigentlich nicht erwünscht und kommt bei Zeolith nicht vor.


Die Volumenzunahme von Bentonit durch das massive Quellen ist enorm. Nimmt die Masse um das acht- bis zwölffache zu, können Probleme wie ein extremes Völlegefühl gerade nach einer eingenommenen Mahlzeit nicht ausgeschlossen werden. Zeolith ist hinsichtlich dieses Aspekts prinzipiell verträglicher und weniger belastend für den Magen.


Um eine möglichst sanfte, schonende Entgiftung aus natürliche Weise vorzunehmen, kann Zeolith daher besser empfohlen werden.

Sobald das Bentonit mit Wasser in Kontakt kommt, wird seine Textur weich und das Wasser wird zügig aufgesogen. Recht schnell zeigt sich eine Änderung des Ausgangszustandes. Auffällig ist eine dünne schleimartige Schicht. Dieser Film bedeckt die Darmschleimhaut und gewährleistet somit einen zusätzlichen Schutz. Zeolith weist diesen Schleimfilm nicht auf. Deshalb ist es sinnvoll, Zeolith oder Bentonit nicht einzeln zu gebrauchen, sondern zusammen. Insbesondere dann, wenn der Verdauungstrakt schon entzündlich gereizt ist, ist die Kombination aus beiden Natursubstanzen vorteilhafter. Hierbei erübrigt sich die Entscheidung, ob Zeolith oder Bentonit.

Wie sollte man Bentonit dosieren?

Die Bentonit Dosierung ist relativ leicht umsetzbar. Zur natürlichen Entgiftung ist es zunächst ratsam, langsam und mit niedrigen Konzentrationen zu beginnen und diese später bedarfsgerecht zu steigern. Je nachdem, ob es sich um ein Pulver oder um Kapseln handelt, empfehlen die Hersteller drei Gramm (ein gehäufter Teelöffel) des Pulvers ein bis dreimal über den Tag verteilt einzunehmen. Um eine rasche Aufnahme zu garantieren, ist es ratsam, das Bentonit in Pulverform nicht unmittelbar mit einer Mahlzeit zu kombinieren. Ideal ist der Einnahmezeitpunkt etwa eine halbe Stunde vor dem Essen auf weitgehend nüchternen Magen. Zwei Stunden nach einer leichten Speise ist die Aufnahme ebenfalls noch möglich.

Unter der Einnahme der jeweiligen Bentonit Dosierung sollte am besten auf andere Nahrungsergänzer verzichtet werden. Ansonsten sollte zwischen beiden Präparaten eine Pause von mindestens einer halben Stunde liegen. Sind keine zusätzlichen Dosierungshinweise gegeben, dann sind ein bis zwei Teelöffel maximal dreimal am Tag üblich. Bei Unsicherheiten ist es eine gängige Vorgehensweise, Bentonit zunächst auf einen halben Teelöffel zu reduzieren. Bei beiden Varianten sollte mindestens eine Menge von 400 bis 500 ml Wasser (ausschließlich Wasser) zum Mischen zugesetzt werden. Nach und nach kann die Bentonit Dosierung gesteigert werden, wenn keine gesundheitlichen Auffälligkeiten wahrgenommen werden.


Bei Kapseln kommt es auf die Konzentration an. Bei Kapseln mit 700 mg Bentonit genügt eine Zufuhr von ein bis zwei Applikationen dreimal am Tag. Wem das zu viel ist, der kann sich auch auf eine einmalige Einnahme beschränken. Die Maximaldosis von täglich 6 Kapseln sollte ich nicht überschritten werden.

Eine zu geringe Menge an Wasser schränkt die Wirkungsfähigkeit des Bentonits ein und kann körperliches Unwohlsein mit sich bringen. Dasselbe trifft auf säurehaltige, alkoholische und koffeinhaltige Getränke zu. Wer sich für eine Bentonit-Kur entscheidet, sollte diese unbedingt über 40 Tage hinweg beibehalten. Während dieser Zeit muss für reichlich Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden.

Worauf muss man achten, wenn man Bentonit kaufen möchte?

Unter der Voraussetzung, dass Bentonit als Pulver, als Kapseln und als Flüssigkeit gehandelt wird, ist die Auswahl manchmal recht verwirrend. Handelsüblich sind beispielsweise Namen wie mikronisiertes, aktives Bentonit oder reines Bentonit oder veganes Bentonit zur Entgiftung. Zum Bentonit kaufen können online Shops Fachgeschäfte wie Drogerien, Reformhäusern und Apotheken besucht werden.

Beim Bentonit kaufen sind Fehlkäufe durchaus nicht auszuschließen. Um wirklich ein hochwertiges Produkt zu erwerben, ist dessen Qualität vordergründig. Insbesondere für die innerliche Bentonit Anwendung muss eine Zertifizierung des Bentonits als Medizinprodukt vorliegen. Die Zertifizierung muss nach den Richtlinien der Klasse IIB stattgefunden haben. Kunden erkennen dies beim Bentonit kaufen am Gütesiegel CE. Dann handelt es sich um Erzeugnisse in sogenannten Pharmaqualität.

Nur solche Bentonit-Rezepturen sind in Deutschland für den medizinischen Einsatz und zum anderweitigen Bentonit kaufen zugelassen. Aber nicht nur die qualitative und die quantitative Zusammensetzung muss beim Bentonit kaufen geprüft sein. Auch die Konsistenz, sprich die Körnung, muss einem speziellen Standard entsprechen. Das Pulver muss äußerst fein sein, darf aber nicht so stark gemahlen werden, dass die Körnung unter fünf Mikrometer liegt. Grund: Die Partikelgröße beeinflusst in hohem Maße die Austauschfähigkeit mit den Ionen und die Absorption des Bentonits.

Beim Bentonit spielen nicht nur die typischen Inhaltsstoffe, sondern auch die Zusätze eine entscheidende Rolle, wenn es um die Beurteilung der Güte geht. Ein hoher Reinheitsgrad garantiert das Fehlen ungünstiger Zusatzstoffe, denn beim Bentonit kaufen ist ferner die Reinheit der Tonerde vordergründig. Das gilt auch für die Konzentration an Montmorillonit. Die therapeutischen Effekte verhalten sich proportional zum Gehalt an Montmorillonit, der 50 Prozent auf keinen Fall unterschreiten sollte.
Beim Bentonit kaufen stoßen die Interessenten auf mehrere Packungsgrößen. Um sich einen kleinen Vorrat anzulegen, ist die Lagerung trocken durchzuführen. Ansonsten wird das tonartige Bentonit feucht, klumpig und hart.

Wie erfolgt die Einnahme von Bentonit?

Die Betonit Einnahme sollte reguliert erfolgen

Günstig ist es, wenn die Bentonit Einnahme immer mit einer Hauptmahlzeit verbunden ist. Gerade bei Pulver muss darauf geachtet werden, dass genügend Flüssigkeit dazu gereicht wird. Außerdem ist Wasser zum Auflösen des Pulvers nötig. Wer es mag, kann das Pulver in einen Kräutertee rühren.


Die Häufigkeit der Einnahme und die Menge der Einnahme sind von der Dosierung und vom individuellen Bedarf abhängig. Überdosiert werden kann die Bentonit Einnahme im eigentlichen Sinne nicht. Nur unter bestimmten physischen Bedingungen und bei einigen Erkrankungen ist Bentonit ungünstig. Bei äußerlicher Bentonit Anwendung sind die Risiken weniger hoch als, als bei innerlichen Bentonit Anwendung.


Für viele Verbraucher ergibt sich die Problematik, dass sie sich im Unklaren sind, ob es unter der Zufuhr von Bentonit zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommt. Klassische körperliche Nebenwirkungen sind nicht zu beobachten. Allerdings kann das leicht sandige Bentonit wegen seiner enormen Affinität die Wirksamkeit von Arzneimitteln herabsetzen. Um keine Gefährdung der Gesundheit durch die Bentonit Anwendung zu riskieren, ist eine Rücksprache mit einem Schulmediziner oder einem Heilpraktiker hilfreich.

Wird Bentonit regelmäßig in den täglichen Speiseplan aufgenommen, dann erwachsen daraus gesundheitliche Vorteile wie eine natürliche, sanfte und schonende Entgiftung und Entschlackung. Bei unregelmäßiger Aufnahme ist die Wirkung nicht verlässlich.
Bentonit verfügt über eine beinahe einzigartige Adsorptionsfähigkeit für flüssige, gasförmige und feste Substanzen.


Die Präparate mit Bentonit sind für die Verwendung im Alltag tauglich und tragen zu einer Optimierung der Aufnahmefähigkeit des Körpers gegenüber Mineralstoffen und Vitaminen bei. Bentonit steigert die Leistungsfähigkeit, verbessert das Haar- und Hautbild und ist förderlich für die Selbstheilungskräfte.

Nachteilig sind bei der Bentonit Einnahme Aspekte wie eine möglichst regelmäßige Aufnahme und das Auftreten von Blähungen sowie Völlegefühl. Darüber hinaus können allergische Reaktionen auf einzelne Inhaltsstoffe sowie eine Medikamentenabschwächung nicht ausgeschlossen werden. Da die Bentonit Einnahme zu Verstopfungen führen kann, wird eine Kombination mit Flohsamenschalen oder einem anderen natürlichen Mittel mit abführender Wirkung empfohlen. Personen, die zu Darmträgheit, zu Kotsteinen und Obstipation neigen, sollten besonders achtsam sein oder eine Bentonit Einnahme ganz vermeiden.

Abschließende Worte

Das präventiv und therapeutisch sinnvolle Naturprodukt Bentonit findet sich in einer Fülle an Erzeugnissen wieder, die der Mensch für seinen Alltag sein Wohlbefinden und seine Gesundheit benötigt. Wie bei den meisten Natursubstanzen, so ist auch beim Bentonit dessen sofortige und nachhaltige Wirkung sowie dessen Bedenklichkeit für Mensch und Tier noch nicht gänzlich erforscht und widerlegt oder bestätigt. Mit einem gewissen Maß an gesunder Selbstbeobachtung und ohne übertriebene Euphorie und übermäßige Erwartungshaltung kann die Substanz durchaus mannigfaltige positive Ergebnisse mit sich bringen. Aufgrund der harmonisierenden, wohltuenden Anwendungen testen Menschen das Bentonit als Alternative zu bereits bekannten herkömmlichen Heilerden gern.