Guarana Kapseln und Pulver kaufen – Wirkung und Dosierung

Manch einer genießt es als natürlichen Wachmacher in Energy Drinks, manch anderer kann dagegen auf die pure Version des beliebten Pflanzenextraktes nicht verzichten: Guarana. Die Pflanze aus dem südamerikanischen Amazonasbecken gilt nicht zuletzt wegen des hohen Koffeinanteils als ernsthafte Alternative zum Morgenkaffee. Darüber hinaus bietet das braune Pulver jedoch noch zahlreiche andere Inhaltsstoffe, die noch einige andere Wirkungen erzielen können. Doch auch über die Risiken des „Wundermittels“, das schon bei den Ureinwohnern des südamerikanischen Kontinents einen guten Ruf genoss, sollten sich Anwender bewusst sein. Dass die Anzahl der Anwender in Europa jährlich weiter steigt, fußt jedoch auf einigen guten Gründen.

Was ist Guarana?

Guarana Pulver kaufen - So sieht es aus

Guarana ist eine Pflanzenart, die zu den Seifenbaumgewächsen zählt. Ihren Ursprung hat die Pflanze mit den charakteristischen Lianen im Amazonasbecken in Südamerika. Dort wurde sie von den Ureinwohnern des Volkes der Guarani erstmals genutzt, bevor es im 17. Jahrhundert über Missionare auch erstmals von Europäern entdeckt wurde. In den darauffolgenden Jahren entwickelte Guarana auf der anderen Seite des Atlantiks einen guten Ruf als Arzneimittel, verschwand im 20. Jahrhundert jedoch nahezu komplett von der Bildfläche. Durch die Eigenschaft als natürlicher Wachmacher konnte sich Guarana wieder auf dem Markt etablieren und wird seitdem als Zutat in verschiedenen Lebensmitteln wie Energy Drinks verwendet. Viele Menschen nutzen Guarana jedoch auch pur und vertrauen dabei auf die anregende und durchblutungsfördernde Wirkung. Guarana kann in den meisten Apotheken, Drogerien sowie im Internet gekauft werden.

Wenn man von Guarana spricht, sind in erster Linie jedoch nur die gemahlenen Samen gemeint. Diese befinden sich in der orange-roten Kapselfrucht der Pflanze. Der Strauch selbst kann in der freien Natur bis zu 12 Meter groß werden, wobei der Ertrag pro Pflanze jedoch als relativ gering gilt. Im gemahlenen Zustand erreichen die Samen eine kakaoähnliche Konsistenz und eine braune Farbe, die an sehr feine Erde erinnert. Der Geschmack der süß-säuerlichen Energy Drinks, in denen Guarana oft als Zutat auftreten kann, mag dagegen jedoch täuschen. Pur konsumiert schmeckt Guarana für die meisten Anwender äußerst bitter und ist daher mit einem hohen Maß an Flüssigkeit einzunehmen. Guarana wird als Pulver oder alternativ auch als Tabletten oder Kapseln verkauft.

Die Wirkung von Guarana wird von den meisten Anwendern als anregend und konzentrationsfördernd beschrieben. Dies ist ebenfalls durch mehrere Studien belegbar. Einen entscheidenden Anteil daran hat das hohe Maß an Koffein, das den Wert im Kaffee beispielsweise deutlich übertrifft. Zudem finden sich noch weitaus mehr Stoffe in der oft als „Wundermittel“ bezeichneten Pflanze.

Guarana: Die Herkunft des braunen Pulvers

Ursprünglich stammt die Guaranapflanze aus dem Amazonasbecken in Südamerika und ist bis heute dort zu finden. Am wohlsten fühlt sich der Strauch in den feuchten Flussregionen in Brasilien. Auf Plantagen kann Guarana darüber hinaus auch in Venezuela, Paraguay sowie vereinzelt in Asien gefunden werden. Die Nachzucht aus den Samen der Früchte gestaltet sich jedoch als recht herausfordernd, was zur Folge hat, dass ein großer Teil des Extraktes heute noch aus Wildpflanzen gewonnen wird. So verlieren die ohnehin äußerst raren Samen ihre Keimfähigkeit schon nach etwa drei Tagen. Mit nur etwa 1-3 Samen pro Frucht gilt die Ernte zudem nicht als besonders ergiebig. Durch die lange Tradition des Extraktes und der steigenden Beliebtheit in Nordamerika und Europa setzen viele südamerikanische Farmer jedoch weiterhin auf die Aussaat und Ernte von Guarana. Der Anbau der Pflanze ist dabei mit großen Herausforderungen verbunden. Etwa 4.000 Tonnen an Samen werden jährlich verarbeitet. Der größte Teil der Erzeugnisse wird für die Produktion von Lebensmitteln verwendet.

Benannt ist die Guaranapflanze nach den Guarani, die zu den Ureinwohnern des Amazonas zählen und schon seit Jahrhunderten auf die anregende Wirkung der Pflanze vertrauen. Durch Missionare des Jesuitenordens in Südamerika wurde im 17. Jahrhundert die Wirkung als Arzneimittel erstmals beschrieben. Bald darauf gelangte Guarana in die USA und schließlich auch nach Europa, wo man es im 18. und 19. Jahrhundert rege konsumierte. Mit der Zeit verlor die Pflanze international an Bedeutung. Erst mit dem Boom der sogenannten „Superfoods“ wurde auch Guarana wieder ins kollektive Gedächtnis gerufen. In Europa gilt das Extrakt in erster Linie als Wachmacher. Die größte Wertschätzung genießt Guarana jedoch weiterhin in Südamerika, wo das braune Pulver als Bestandteil zahlreicher Lebensmittel fungiert.

So wird Guarana hergestellt

Guarana Kapseln werden aus den gemahlenen Nüssen hergestellt

Bevor die Pflanze Guarana zu Pulver, Tabletten oder Kapseln verarbeitet werden kann, sind einige Schritte zu beachten. Schließlich können nur die raren Samen aus den Früchten der Ranke weiterverarbeitet werden. Große Herausforderungen liegen im Anbau der Pflanze. So fühlt sich Guarana nur in feuchten tropischen bzw. subtropischen Regionen wohl. Pro aufgesprungener Frucht sind nur etwa 1-3 Samen zu erhalten. Bestäubt werden die Blüten der Pflanze durch die Bienengattungen Melipona und Apis. Gegen Trockenheit oder Kälte gelten die Samen als äußerst empfindlich, was einen Anbau in anderen Regionen der Erde bisher unrentabel gemacht hat. Da die Guarana-Samen meist natürlich durch Vögel verbreitet werden und somit auch in der Wildnis der Fortbestand der Pflanze gesichert ist, wird auch heute noch auf das Abernten von wilden Pflanzen zurückgegriffen, um die Samen zu gewinnen.

Die geernteten Samen werden getrocknet, mitunter geröstet und daraufhin gemahlen. Es entsteht ein braunes, geruchloses Pulver mit einem stark bitteren Geschmack, das dennoch aufgelöst in Flüssigkeit verzehrt werden kann. Darüber hinaus wird gemahlenes Guarana in Tabletten oder in Kapseln verkauft. Der größte Teil der Ernte wird jedoch weiterverarbeitet und findet in Tees, Getränken oder Rasierschaum Anwendung.

Guarana Wirkung: Diese Effekte hat die Wunderpflanze

Hauptbestandteil des Extraktes der Guaranapflanze, der für einen großen Teil der positiven Wirkungen verantwortlich ist, ist das Koffein. Daher wird das Produkt auch in unseren Kulturkreisen mittlerweile als Alternative zum Kaffee angesehen. Mit einem Gehalt an Koffein zwischen 2-7 Prozent gilt Guarana jedoch sogar als deutlich wirksamer als die meisten Kaffeesorten. Mit einem etwa fünfmal so hohen Anteil am anregenden Koffein müssen Anwender durchaus rechnen. Andere Stoffe wie Tannine wirken darüber hinaus psychoaktiv und sind somit gegen weitere Beschwerden abseits der Müdigkeit gut. Dass Guarana eine echte Wirkung erzielt, die über den Placeboeffekt hinausgehen, wurde mit mehreren Studien bereits belegt.

Guarana als Wachmacher benutzen

Guarana hat durch den hohen Koffeinanteil einen ähnlichen Effekt wie Kaffee auf die Müdigkeit oder übersteigt diesen sogar noch. Der große Unterschied zum Kaffee liegt bei Guarana in der Wirkungsdauer. Bis zu acht Stunden lang hält der Effekt vom Guarana Extrakt an. Der Grund dafür ist, dass Guarana an Gerbstoffe gebunden ist, die der Körper nur allmählich abbauen kann. Somit ist der Prozess des „Wachmachens“ bei Guarana als Tabletten oder Pulver deutlich schleichender und wird daher oft auch als angenehmer beschrieben. Theobromin und Theophyllin sind weitere Inhaltsstoffe in Guarana, die als belebend gelten und somit ebenfalls oft als Zutaten in Energy Drinks Verwendung finden.

Durch den schleichend eintretenden Effekt ist bei der Anwendung von Guarana die Dosierung zu beachten. So können ab einer Einnahme von 20 Gramm des reinen Pulvers erste Erscheinungen einer Überdosierung auftreten. Diese äußern sich ähnlich wie beim Trinken von zu viel Kaffee: Herzrasen, Übelkeit, Nervosität oder Muskelanspannungen können die Folge sein. Langfristige gesundheitliche Probleme sind bei einer einmaligen Überdosierung jedoch nicht zu erwarten. Im Gegensatz zum Kaffee greift das natürliche Koffein der Guaranapflanze Magenschleimhäute und Verdauungstrakt zudem deutlich weniger an. Insgesamt sollten erwachsene Menschen jedoch nicht mehr als 150 Gramm an Koffein zu sich nehmen, was in etwa 2-3 Teelöffeln an purem Guarana als Pulver entspricht.

Guarana Kapseln, Pulver und Co. zum Abnehmen

Guarana Wirkung - Es hilft beim Abnehmen

Eine wichtige Rolle beim Gewichtsverlust spielt stets die Disziplin. Diese wird mitunter durch wiederkehrende Heißhungerattacken gestört. Grund dafür ist der unausgeglichene Insulinspiegel. Der Bedarf nach Kohlenhydraten steigt so oft kurzfristig an, wobei diese Signale in der schweren Zeit des Verzichts vom Hirn kaum ignoriert werden können. Erst nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper an die Ernährungsumstellung. Durch das Koffein, das in Guarana in hohen Mengen enthalten ist, kann man Guarana kaufen, um das Hungergefühl effektiv zu unterdrücken. Die große Menge an Ballast- und Gerbstoffen sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

Darüber hinaus kann Guarana als Pulver, in Tablettenform oder in Kapseln auch den Stoffwechsel anregen. In Kombination mit einem Sportprogramm wird die Fettverbrennung angekurbelt, weshalb durch Guarana als Extrakt die Pfunde schnell purzeln können. Zu achten ist jedoch auf eine regelmäßige Wasserzufuhr des Körpers. Schließlich verfügt Guarana über eine stark dehydrierende Wirkung. Durch die eintretende Änderung des Essverhaltens kann sich die Einnahme von Guarana Tabletten auch nachhaltig positiv auf das Blutbild auswirken.

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Konzentration mit Guarana Kapseln stärken

Bei anstehenden Klausuren oder bei wichtigen Projekten kann Guarana eine Wirkung erzielen, die als positiv zu bewerten ist. Schließlich fördert das Guarana Extrakt die Durchblutung des Hirns und regt so die Konzentrationsfähigkeit natürlich an. Durch den länger anhaltenden Effekt ergeben sich große Vorteile im Vergleich zu Kaffee, Cola und Energy Drinks. Zudem gelten Guarana Tabletten als gesund, was die Nährstoffmenge betrifft. Zucker und sonstige Dickmacher sucht man in Guarana vergeblich. Darüber hinaus werden die Magenschleimhäute durch das Wunderpulver nicht angegriffen. Guarana kann in der heutigen Zeit problemlos erworben werden und gilt daher als legaler Förderer der Konzentration, was das braune Pulver unter anderem bei Studenten beliebt macht. Wenn man sich jedoch Guarana kaufen möchte, um die Konzentrationsfähigkeit zu stärken, sollte man zumindest als erfahrener Nutzer gelten. Schließlich ist gerade bei Guarana die Dosierung entscheidend. Zu viel des braunen Extrakts kann genau das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken: Nervosität, Unruhe, Muskelbeschwerden. Vor wichtigen Prüfungen sollte vor der Einnahme von Guarana die Dosierung somit unbedingt genau getestet werden.

Guarana Kapseln: Auch bei Schmerzen wirksam

Da die vielseitige Pflanze die Durchblutung fördert, was auf den hohen Koffeinanteil zurückzuführen ist, erzielt Guarana eine Wirkung, die als schmerzlindernd zu bezeichnen ist. Schließlich gilt, dass die Schmerzen umso geringer werden, je besser die Blutzirkulation an der betroffenen Stelle im Körper ist. Ob bei Wunden oder bei Kopfschmerzen bzw. Migräne: Guarana Kapseln gelten zwar nicht als Allheilmittel, können jedoch durchaus den chemischen Schmerzmitteln vorgezogen werden. Zu beachten ist, dass sich der Eintritt der Wirkung von Guarana leicht herauszögert, was gerade bei stärkeren Schmerzen unangenehm werden kann. Eine zu hohe Dosierung kann die Beschwerden dagegen noch verstärken. Sollten die Kopf- und Gliederschmerzen jedoch beispielsweise aus einem Kater entstehen, der nach übermäßigem Alkoholkonsum hervorgerufen wird, ist Vorsicht geboten. Schließlich gilt der Körper nach solch einer Nacht als stark ausgetrocknet. Guarana kann die Dehydrierung ohne die passende Wasserzufuhr weiter vorantreiben und zusätzliche unangenehme Symptome hervorrufen.

Erkältungen bekämpfen: Guarana Kapseln wirken unterstützend

Wer oft mit Erkältungen zu kämpfen hat, sollte vor der kalten Jahreszeit ausreichend Guarana kaufen. Schließlich kann das braune Extrakt dabei helfen, verschiedene Symptome zu lindern. Wird in Wasser aufgelöstes Guarana in kleiner Dosis inhaliert, erweitert dies die Bronchien. Dadurch rückt ein befreites Aufatmen in greifbare Nähe. Zudem können durch die geförderte Durchblutung Hände und Füße gewärmt werden, was das Wohlbefinden insbesondere in der kalten Jahreszeit steigert. Das Koffein im Guarana Pulver wirkt sich zudem positiv auf die Stimmung aus. Neben den weiteren psychoaktiven Inhaltsstoffen in den gemahlenen Samen wirkt Koffein stimmungshebend. Dies begründet sich in der Tatsache, dass Guarana die Wirkung des Botenstoffs Adenosin hemmt, was wiederum die Aufnahme des Glückshormons Serotonin fördert. Doch auch bei einer Erkältung gilt: Wer auf Guarana Kapseln zurückgreift, sollte umso mehr trinken!

Kann Guarana Depressionen heilen?

Bei einer Depression oder aufkommenden depressiven Verstimmung hilft Guarana gegen einzelne Symptome. So erhöht es den Bewegungsdrang und verbessert die Stimmung zumindest kurzzeitig. Dafür sind neben dem Koffein weitere psychoaktiv wirkende Stoffe im Pulver verantwortlich. Als Heilmittel gilt Guarana daher jedoch noch lange nicht, da Depressionen eine professionelle psychotherapeutische Beratung mit eventueller Medikationen erfordern. Definitiv sollte bei klinischen Depressionen stets ein Facharzt aufgesucht werden. Dennoch kann Guarana einzelne positive Auswirkungen auf die Stimmung hervorrufen und unter Rücksprache mit dem Arzt unterstützend bei der Bekämpfung der Krankheit eingesetzt werden.

Welche Nebenwirkungen kann Guarana Extrakt hervorrufen?

Guarana Nebenwirkungen - Schlaflose Nächte können vorkommen

Ähnlich wie bei vielen anderen Arzneien oder Nahrungsergänzungsmitteln spielt auch bei Guarana die Dosierung eine wichtige Rolle für das Auftreten von Nebenwirkungen. Ebenso ist es immer vom individuellen Wohlbefinden abhängig, wie Guarana vom Körper aufgenommen wird. Da Guarana Kapseln als Wachmacher gelten, können bei einem übermäßigen Konsum Schlafstörungen die Folge sein. Durch die anhaltende Wirkung von sechs bis acht Stunden kann zu viel Guarana Pulver schnell eine ganze Nacht ruinieren. Schlafstörungen äußern sich beispielsweise bei Problemen beim Einschlafen, der fehlenden Fähigkeit in die Tiefschlafphasen vorzudringen und einem ständigen Aufwachen. Darüber hinaus sind auch innere Unruhe, Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen mögliche Folgen einer Überdosierung. Die Nebenwirkungen sind damit mit jenen des Kaffees zu vergleichen. Eine toxische Wirkung des Koffeins im Guarana kann jedoch ausgeschlossen werden. Anhaltende Schäden bei einer einmaligen Überdosierung müssen somit nicht befürchtet werden. Auch auf die Schleimhäute wirkt Guarana schonender als synthetisches Koffein.

Einige Risikogruppen sollten auf die Verwendung von Guarana als Pulver, als Tabletten oder als Kapseln verzichten. Dazu zählen unter anderem schwangere sowie stillende Frauen. Kinder und Jugendliche sollten Koffein ebenfalls nur in Ausnahmefällen konsumieren. Auch zu hoher Blutdruck kann durch das Koffein in Guarana verstärkt werden. Ein übermäßiger Konsum kann auf diese Risikogruppe langfristig schädlich wirken. Halten sich Erwachsene jedoch an eine möglichst moderate Dosierung, gilt die Einnahme von Guarana aus gesundheitlicher Sicht als unbedenklich, wobei Guarana die Wirkung gleichzeitig voll entfalten kann. Zu beachten ist jedoch, dass das Koffein in Guarana ebenso süchtig machen kann wie jenes im Kaffee. Ohne die Dosis an Guarana morgens aus dem Bett zu kommen, wird so zur Herausforderung. Schlechte Stimmung und regelmäßige Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Folgen. Daher sollte man Guarana nur kaufen, um sporadisch von den positiven Auswirkungen Gebrauch machen zu können und nicht als ständiger Begleiter zum Frühstück.

Guarana kaufen: Darauf ist zu achten

Guarana zu nutzen, um die Müdigkeit oder andere Symptome zu bekämpfen, hat in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren. Daher ist es mehr als verständlich, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, Guarana zu kaufen. Dabei ist es gar nicht so einfach, Guarana in seinen Besitz zu bringen, wenn man nicht die richtigen Anlaufstellen kennt. Die meisten Supermärkte haben Guarana noch immer nicht im Sortiment – weder als Pulver noch als Kapseln oder als Tabletten. Dennoch gibt es auch in der Offline-Welt einige Alternativen, um an das begehrte braune Pulver zu kommen.

Oft hört man vom Mythos, dass Guarana nur in der Apotheke erhältlich ist, nur gegen Rezept ausgegeben wird oder sogar illegal ist. Dies erweist sich nach kurzer Recherche jedoch als unwahr. Dennoch gilt die Apotheke als eine der ersten Adressen, wenn man Guarana kaufen möchte. Dort kann man auf Guarana Tabletten, jedoch auch auf Kapseln und Pulver treffen. Meist wird beim Kauf auch eine kompetente Beratung durch die Mitarbeiter der Apotheke geboten. Da mittlerweile eine hohe Nachfrage nach Guarana in Europa herrscht, sind die meisten Mitarbeiter der Apotheken über die Wirkung aufgeklärt und können im besten Fall sogar bestimmt Produkte empfehlen.

Darüber hinaus bietet sich noch die Suche in der Drogerie oder im Reformhaus nach Guarana an. Auch die Bioläden in Großstädte haben oft Guarana im Sortiment. Wenn man Guarana kaufen möchte, ohne das Internet zu nutzen, muss man meistens jedoch mit einem äußerst eingeschränkten Angebot leben. Guarana wird immer beliebter, gilt jedoch gerade im Vergleich zu Kaffee noch als absolutes Nischenprodukt. Besserung ist jedoch in Sicht. Zumindest die bekannten Drogerieketten haben Guarana schon im Angebot.

Dennoch sollte das Internet die erste Adresse sein, wenn man Guarana kaufen möchte. In praktisch allen großen Online-Shops wird Guarana verkauft. Guarana Tabletten, Kapseln oder Pulver zu erhalten, ist im World Wide Web problemlos möglich. Beachtet werden sollten jedoch einige Faktoren, wobei der Preis in erster Linie nicht entscheidend ist. Die Packungsgrößen gelten dabei als sehr unterschiedlich. Auch die Dosierungen können stark variieren. Oft werden im Internet hochdosierte Guarana Tabletten angeboten. Wer jedoch plant, das Pflanzenextrakt auf einer regelmäßigen Basis zu nutzen, sollte von solchen Angeboten mitunter Abstand halten. Von großer Bedeutung sind zudem die Erfahrungen anderer Nutzer. Guarana ist schließlich nicht gleich Guarana. Einzelne Marken unterscheiden sich beispielsweise im Koffeingehalt. Ob das Produkt wirklich vor wichtigen Klausuren oder Projekten Wunder wirkt, liest sich am besten aus den Nutzererfahrungen heraus. Erst im letzten Schritt sollten die Preise verglichen werden. Dabei muss natürlich das Hauptaugenmerk auf den Kilopreis gelegt werden. Dennoch kann so relativ schnell das passende Produkt für die eigenen Zwecke gefunden werden. Doch auch Tests von mehreren Produkten steht nichts im Wege.

Guarana Dosierung: Wie viel verträgt der Körper?

Einheitliche Aussagen über die richtige Guarana Dosierung zu treffen, ist so gut wie unmöglich. Schließlich reagiert jeder Körper anders auf das braune Pulver. Kleine und schmächtige Personen sollten dementsprechend auf schmalere Dosierungen zurückgreifen, während größere und kräftigere Menschen gerne zu etwas mehr vom Guarana Extrakt Gebrauch machen können. Wer noch nie Guarana probiert hat, sollte sich zuerst ganz langsam an die richtige Dosis herantasten. Wird Guarana Pulver genutzt, kann die Dosis ganz leicht auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Eine Dosis von maximal drei Gramm am Tag sollte jedoch von keiner Person regelmäßig überschritten werden, damit es noch als unbedenklich gilt. Dies entspricht etwa 1-2 Teelöffeln an Guarana Pulver und damit etwa 150 Gramm an Koffein. Damit erreicht man etwa den gleichen Effekt wie nach einigen Tassen Kaffee oder einem halben Liter an Schwarztee. Wird Guarana sporadisch in höheren Dosen konsumiert, hat dies in erster Linie noch keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. In fitten und gesunden Körpern wird das Koffein ganz normal abgebaut. Jedoch sollte die Überdosierung nur im Notfall erfolgen. Aufgelöst werden kann das Pulver in einem großen Glas mit Flüssigkeit. Dabei ist warmes Wasser zu empfehlen, damit das Pulver nicht klumpt. Doch auch Milch oder Säfte eignen sich, um den stark bitteren Geschmack zu mildern. Guarana Tabletten und Kapseln können dagegen ganz normal mit einigen Schlucken an Wasser eingenommen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass viele Hersteller auf hochdosierte Tabletten setzen, die nicht täglich eingenommen oder wenigstens aufgeteilt werden sollten.

Guarana Extrakt, Kapseln oder Tabletten – Was ist am sinnvollsten?

Guarana Kapseln wirken am besten

Guarana kann man grob in drei verschiedenen Varianten kaufen: Extrakt, Kapseln oder Tabletten. Jede Art des Konsums von Guarana bietet dabei seine eigenen Vorteile. Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Wirkstoffe können anhand der Form der Darreichung per se nicht festgestellt werden. Doch gerade hinsichtlich der Dosierung ergeben sich einige Vor- und Nachteile. Ob beim Kauf von Guarana auf Kapseln, Pulver oder Tabletten zurückgegriffen wird, hängt in der Regel auch mit den eigenen Präferenzen zusammen.

Guarana als Pulver lässt sich am einfachsten dosieren. Um einen verzehrfertigen Schuss an Energie zu erhalten, ist nicht viel mehr als ein Teelöffel und ein Glas notwendig. Darin können jedoch gleichzeitig Vor- und Nachteil liegen. Während es in den eigenen vier Wänden äußerst praktisch ist, einen so großen Einfluss auf die Dosierung nehmen zu können, wird es unterwegs um einiges schwieriger. Wer sich gerade auf einer langen Autofahrt befindet und plötzlich die eintretende Müdigkeit spürt, muss immer mit Löffel und Glas ausgestattet sein, um eben am Rastplatz seine Guarana-Mischung zubereiten zu können. Hinzukommt, dass Guarana über einen sehr bitteren Geschmack verfügt, der am Anfang sogar schwer verträglich sein kann. Dafür lässt sich das Pulver problemlos mit jedem beliebigen Getränk herunterspülen. Warme Temperaturen der Flüssigkeiten sind dabei zu empfehlen, um eine Klümpchenbildung zu verhindern.

Tabletten mit Guarana als Inhaltsstoff bieten auf Reisen deutlich mehr Flexibilität. Zudem benötigt es keine Zubereitungszeit, während auch ein penetranter Geschmack ausbleibt. Tabletten bringen jedoch den großen Nachteil mit sich, dass sie nur schwer dosierbar sind. Dabei sind gerade die Tabletten aus dem Internet so hoch dosiert, dass sie sich für einen regelmäßigen Konsum nur bedingt eignen. Dennoch können Tabletten in der richtigen Dosierung dabei helfen, unterwegs für den unkomplizierten Energiekick zu sorgen. Vor dem Kauf ist hierbei jedoch auf etwaige zusätzliche Inhaltsstoffe zu achten.

Guarana Kapseln ähneln den Tabletten stark. Dabei handelt es sich um vordosiertes Pulver, das jedoch meist geschmacksneutral umhüllt ist. Guarana in Kapseln bietet insgesamt die gleichen Vorteile wie die Tabletten. So können Kapseln unkompliziert an jedem Ort eingenommen werden und schmecken zudem nicht so unangenehm bitter wie das pure Pulver. Doch auch hier ist auf etwaige Zusatzstoffe in den Kapseln zu achten. Der große Vorteil ist, dass die Dosierung mit Kapseln besser einzuschätzen ist. Auf die Dauer der Wirkung und der Zeit, bis der Energiekick gespürt wird, hat die Form der Darreichung nur wenig Einfluss.

Wer sich Guarana kaufen sollte

Wer über einen gesunden Körper verfügt und nicht gerade schwanger oder stillend ist, kann bedenkenlos zu Guarana greifen. Wird auf eine normale Dosierung geachtet, sind gesundheitliche Probleme bei der Einnahme des braunen Pulvers auszuschließen. Hinter der Guarana Wirkung verstecken sich zahlreiche Vorteile, weshalb sich die Einnahme des südamerikanischen Wundermittels lohnen kann. Guarana ist schnell eingenommen und entfaltet die Wirkung schleichend und dadurch äußerst angenehm für die Anwender.

Im Vordergrund steht bei Guarana immer die müdigkeitsunterdrückende Wirkung. Wer vor einer harten Nacht steht, in der eine stressige Schicht ruft oder noch dringend die letzten Skripte für eine Klausur auswendig lernen muss, kann mit dem Wachmacher Guarana seine Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Zu beachten ist jedoch, dass der hohe Anteil an Koffein den Schlaf regelrecht hemmen kann. Doch auch im normalen Alltag kann Guarana beispielsweise bei einem Stimmungstief oder bei müden Beinen eingesetzt werden. Guarana fördert die Durchblutung und erhöht so die Bewegungsbereitschaft des Körpers. Gegen leichte Schmerzen in allen Körperregionen wirkt Guarana zudem oft Wunder.

Somit können auch Sportler von Guarana profitieren. Während Kaffee vor dem Sport nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist, da dieser schnell zu Reizungen der Schleimhäute führen kann, ist Guarana in dieser Hinsicht unbedenklich. Mehr Motivation und Konzentration beim Fitnessprogramm hilft, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und den Körper bis zum Leistungsmaximum zu pushen. Hierbei ist jedoch dringend darauf zu achten, dass der Körper mit viel Flüssigkeit versorgt wird. Schließlich gilt Guarana als stark dehydrierend, während der Sport beim Flüssigkeitsverlust zusätzlich als Katalysator wirkt.

Zu oft sollte Guarana jedoch nicht angewendet werden. Schließlich gilt Koffein auch als eine Art von Suchtmittel. Schnell kann sich der Körper an die Dosis an Koffein gewöhnen und braucht schließlich nach einer gewissen Zeit „Nachschub“, um wieder auf volle Leistung hochfahren zu können.

Fazit – Der Wachmacher aus dem Amazonas

Oft sind heilende Rituale und vermeintliche Medizin der Ureinwohner ferner Länder nur mit dem passenden Glauben an den Erfolg im entferntesten Sinne wirksam. Die positiven Auswirkungen des Konsums von Guarana wurden jedoch schon von verschiedenen Wissenschaftlern nachgewiesen. Guarana gilt daher heute als eine „Wunderpflanze“, deren Anbau und Ernte zwar mit großen Herausforderungen, jedoch lohnenden Ergebnissen verbunden ist.

Leistungsfähigkeit spielt in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle, während die Menschen oft über Erschöpfung oder Müdigkeit klagen. Guarana löst zwar nicht das Problem, behandelt jedoch die Symptome. Der hohe Anteil an Koffein ist dafür verantwortlich, dass Stimmung verbessert, Müdigkeit bekämpft und Durchblutung gefördert werden.

Guarana ist in Europa immer noch ein Nischenprodukt, wird jedoch von immer mehr Herstellern und Händlern angeboten. Bei viel Stress im Alltag ist es somit durchaus lohnenswert, Guarana in der Hausapotheke zu haben. Ein zu häufiger Konsum sollte jedoch möglichst vermieden werden, um den Körper nicht zu sehr an die Wirkung zu gewöhnen.

Natürliche Appetitzügler – Erfahrungen, ihre Wirkung und ein Test

Eine Reduzierung von Übergewicht ist für viele Menschen nicht nur aus Gründen der Optik wünschenswert. Zu viele Fettpölsterchen beeinträchtigen auch die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Um bei diesem Vorhaben erfolgreich zu sein, greifen immer mehr Verbraucher zu Appetitzüglern. In Abhängigkeit von der jeweiligen Zielstellung der Patienten können Appetitzügler vorübergehend durchaus auch von Medizinern empfohlen werden.

Was sind natürliche Appetitzügler?

Natürliche Appetitzügler helfen dabei den Hunger zu unterdrücken

Bei Appetitzüglern handelt es sich um Substanzen, die zur Verringerung des Appetits auf Essen eingenommen werden. Diese Stoffe werden den Arzneimitteln zugeordnet. Unter Fachleuten werden Appetitzügler als Anorektika, Anorektikum oder Appetithemmer deklariert.
Gegenwärtig werden künstlich hergestellte Appetithemmer und Appetithemmer natürlicher Art angeboten. Ein natürlicher Appetitzügler ist vor allen Dingen ein pflanzlicher Appetitzügler. In Abhängigkeit von der Zusammensetzung können auch für die Gesundheit vorteilhafte tierische Bestandteile eingearbeitet sein.


Wenn synthetische oder natürliche Appetitzügler aufgenommen werden, dann geschieht das in der Regel, um den Hunger zu unterdrücken. Unter dieser Voraussetzung nehmen die Betroffenen weniger Essen auf, was wiederum zu einer verringerten Energiezufuhr führt. Diese begünstigt wiederum eine Abnahme von Körperfett. Bei einem Appetithemmer wird kein Essverlangen verspürt. Auf längere Zeit gesehen, kommt es zu einer Reduktion von Körpergewicht, indem dem Körper ein sogenanntes Sättigungsgefühl vorgegaukelt wird.


Bei Appetithemmern wird der rein medikamentöse Nutzeffekt vielfach skeptisch betrachtet. Dennoch können Appetithemmer unter ärztlicher Kontrolle ohne Weiteres vor einem medizinischen Hintergrund vorübergehend verordnet werden. Beispielsweise, wenn eine dringende Operation ansteht und zu viel Körpergewicht das Narkoserisiko stark erhöhen würde. Dann muss schnell eine Gewichtsabnahme erfolgen. Allerdings sind zahlreiche anorektisch wirkende Arzneistoffe heute wegen ihrer immensen Nebenwirkungen nicht mehr behandlungsrelevant.


Die pharmakologische Bezeichnung Anorektikum ist ursprünglich vom Begriff Amphetamin abgeleitet worden. Im Gegensatz zu reinen Amphetaminen fehlt bei den Anorektika die stimulierende Wirkung. Typische Vertreter der Anorektika, die der Gruppe der Amphetamin zugeteilt werden, sind beispielsweise Phentermin, Sibutramin oder Ephedrin (pflanzlicher Herkunft). Klar von den Amphetaminen abzugrenzen ist demgegenüber das Rimonabat. Es gehört zu den sogenannten Cannaboid-Rezeptorantagonisten. Appetitzügler kommen in flüssiger und fester Form vor. Sie können natürlicher Abstammung sein oder synthetisch erzeugt werden.


Appetithemmer werden je nach Inhaltsstoffen in Appetitzügler mit Verschreibungsflicht von einem Arzt und in Appetitzügler rezeptfrei unterteilt. Das muss beim Einkauf von Appetitzügler kaufen beda

cht werden. In der Gegenwart hat es sich vielfach durchgesetzt, dass Appetithemmer wie Nahrungsergänzungsmittel online bestellt werden können. Das provoziert in zahlreichen Fällen einen Missbrauch und eine Abhängigkeit.
Kaum eine Emotion oder ein Gefühl ist auf so vielfältige Weise steuerbar wie der Appetit. Appetitzügler hemmen die Lust, spezielle Nahrungsmittel zu essen. Organisch gesehen, ist der Appetit an das Limbische System und an die Hypophyse gebunden. Darüber hinaus kann sich kaum ein Mensch auf ihn einströmenden Sinneseindrücken wie der Optik (Garnitur, Farbigkeit, Verpackung) oder dem Geruch einer Speise erwehren. Diese Einflüsse sind so verlockende Reize, dass man kaum widerstehen kann, das Angebot an Lebensmitteln auszuschöpfen. Dann kommen die Appetitzügler ins Spiel. Sie legen das Hungerzentrum im Gehirn lahm, es wird ausgeschaltet. Der Hunger wird somit wahrhaftig gedämpft. Die Wirkung muss im Kopf angreifen, was klassisch für die Mehrheit der Psychopharmaka ist. Solche Appetitzügler müssen ärztlich verordnet werden.


Mediziner und Wissenschaftler nehmen eine strikte Trennung von Hunger und Appetit vor. Appetit oder Gusto stellt keinen Unterversorgung mit Nahrung dar. Vielmehr ist er ein subjektives Gefühl, das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt ist. Appetit läuft weitgehend auf der psychischen Ebene ab. Obwohl die Betroffenen satt sind und genug Nahrung aufgenommen haben, bleibt ein Signal, das ein weiteres Essverlangen und einen übermäßigen Appetit begründet. In extremen Fällen kann der Appetit so weit gehen, dass gegessen wird, bis ein Brechreiz einsetzt.

Wie funktionieren natürliche Appetitzügler?

Pflanzliche Appetitzügler hemmen das Hungergefühl

Das Prinzip, das hinter den Appetitzüglern steckt, ist die Wirkung auf den Hypothalamus. Der Hypothalamus oder die Hirnanhangsdrüse ist zuständig für das Sättigungsgefühl und den Hunger. Durch eine Beeinflussung dieses Organs mittels spezieller Arzneistoffe kann es zu einer Störung der natürlichen Funktion kommen.
Rein biochemisch oder organisch gesehen, kommt es durch die chemische Struktur der Appetitzügler zu einer Steigerung des Grundumsatzes an Energie. Nachdem die Wirkstoffe in den Körper gelangt sind, verändern sie die Wirkung des Sympatikus. Die Basis dafür ist die erhöhte Ausschüttung verschiedener Botenstoffe oder Neurotransmitter im Gehirn. Insbesondere das Noradrenalin, das Serotonin und das Dopamin sind davon betroffen. Neben der Forcierung des Grundumsatzes wird eine zentral über das Gehirn ausgelöste Hemmung des Appetits erreicht. Darüber sollte man sich beim Appetitzügler im Klaren sein. Um eine Entscheidung zu treffen, welchen Appetitzügler man kaufen sollte, helfen Appetitzügler Erfahrungen, die häufig in einem aussagefähigen Appetitzügler Test zu finden sind.

Darüber hinaus bestehen weitere Wirkungsmechanismen, von denen die zuletzt genannten noch in der Forschungsphase sind:

  • Anregung des Serotonin Rezeptors 2 C
  • Deaktivierung des Cannabinoid Rezeptors CB 1
  • Quelleffekt im Magen führt über Völlegefühl zum Sättigungsempfinden
  • Andocken von Opioiden sowie den Hormonen Leptin und Ghrelin an das Neuropeptid


Appetithemmer verursachen das Ausschalten des Hungerempfindens, indem der Spiegel an Serotonin über einen gewissen Zeitraum angehoben wird. Teilweise kann es durch Appetithemmer auch nur zu einer Dämpfung des Hungers kommen. Es wird sogar beobachtet, dass Appetitzügler ohne Effekt bleiben. Das hat damit zu tun, dass das eine Fülle an physiologischen Faktoren für den Hunger verantwortlich sind. Appetithemmer greifen jedoch nur partiell in dieses komplexe System ein. Aus diesem Grund muss die ausschließliche Einnahme von Appetitzügler nicht immer zum erwünschten Resultat führen.
Das Quellen der variierender Stoffe im Verdauungstrakt (Magen, Darm) verursacht eine Dehnung der Magenwand. Darin befinden sich Rezeptoren, die für die Ausschüttung spezifischer Hormone zuständig sind. Eines dieser Hormone ist das Glucagon Peptid 1. Das Sättigungszentrum in der Hirnanhangsdrüse wird stimuliert. Nach einer Mahlzeit ist der Magen gefüllt und man fühlt sich gesättigt.
Nicht nur die Magenwand sendet über das Glucagon Peptid 1 Sättigungszeichen aus, sondern auch tiefer gelegene Darmbereiche. Diese treten in Aktion, wenn die Fettverdauung stattfindet. Verantwortlich dafür ist wiederum das Cholezystokinin, das gleichfalls ein Hormon ist.


Das Fettgewebe steuert darüber hinaus den Appetit. Tritt Fett aus den Fettspeicherzellen aus, dann verspüren wir Hunger. Das ist sogar dann so, wenn ein Mensch bereits genug Fettreserven hat und übergewichtig ist.
Natürliche Appetitzügler beruhen in der Regel darauf, dass der Spiegel des Insulins im Blut nicht ansteigt. Ein zu hoher, durch eine starke Zufuhr von Kohlenhydraten bedingter Insulinspiegel zieht unweigerlich eine Hungerattacke oder einen anhaltenden Appetit nach sich. Das kann durch pflanzliche Appetitzügler vermieden werden.

Welche natürlichen Appetitzügler gibt es?

Wer eine Gewichtsreduzierung beabsichtigt und dabei auf künstliche Appetithemmer verzichten möchte, kann alternativ dazu auf natürliche Appetitzügler ausweichen. In diesen Präparaten oder Nahrungsmitteln sind hauptsächlich pflanzliche Beigaben enthalten, die den Heißhunger „in Schach halten“. Natürliche Anorektika stillen die Esslust und wenden Heißhungerattacken ab. Sie sind häufig sogar als Hausmittel geläufig. Unter den natürlichen Appetitzüglern befinden sich ferner homöopathische Substanzen als Tropfen in speziellen Potenzierungen. Diese laufen überwiegend unter der Kategorie Fatburner und sollen vorwiegend am Abend eingenommen werden.

Die wichtigsten Appetitzügler auf natürlicher Basis und deren Vorteile sind:

Pfefferminze

Ein rezeptfreier Appetitzügler ist Pfefferminz

Hierbei gelten die enthaltenen ätherischen Öle als Bremse für Süßes und Herzhaftes. Pfefferminze verleiht dem Mund Frische und stillt ein aufkommendes Hungergefühl ohne Nebenwirkungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die frische oder getrocknete Pfefferminze als Warmgetränk wie beispielsweise Tee oder als Kaltgetränk wie Pfefferminztee genossen werden kann. Außerdem ist die Pfefferminze reich an Vitaminen.
Als Appetitzügler sind handelsübliche Bonbons oder zahngesunde zuckerfreie Kaugummis mit Pfefferminze perfekt als vorübergehende Appetitzügler.

Topinambur

Aufgrund der hohen Konzentration an Insulin und an Ballaststoffen füllt Topinambur den Magen. Die Ballaststoffe quellen im Magen auf und erzeugen dadurch ein angenehmes Sättigungsgefühl. Nach der Aufnahme kommt es nicht zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Aufstoßen oder Sodbrennen. Das Hormon Insulin beugt einem Anstieg des Blutzuckers vor, sodass keine Heißhungerattacken folgen.

Bitterstoffe

Natürliche leckere Appetithemmer sind Lebensmittel mit Bitterstoffen. Klassiker sind die Zartbitterschokolade und der Espresso mit einer hohen Konzentration an appetitzügelndem Koffein. Die Zunge nimmt den bitteren Geschmack wahr und drosselt somit den Appetit.

Haferflocken

Durch das Aufquellen im Magen nimmt die Menge an Haferflocken zu, sodass der Magen gefüllt ist. Dafür sorgen die Ballaststoffe, das Haferflocken aus Getreide gewonnen werden. Haferflocken sind zusätzlich eine ideale Abnehmdiät und Schonkost.

Chili

Scharfe Gewürze wie der Chili tragen zu einer Zunahme der Fettverbrennung bei. Das Capsaicin gilt als Natürlicher Appetitzügler, der zusätzlich die Körpertemperatur ansteigen lässt. Draus resultiert wiederum ein erhöhter Grundumsatz.

Ingwer

Menschen, die ihre Speisen gern mit Ingwer würzen, nehmen dadurch gleich einen natürlichen Appetitzügler auf. Ingwer als Antioxidans ist in der Lage, den Körper gegen entartete Krebszellen zu schützen. Die positiven Aspekte bei Ingwer sind einerseits der enorme Sättigungsgrad und andererseits die Anregung der Stoffwechseltätigkeit. Im Ergebnis nimmt das Hungergefühl ab. Zusätzlich dazu zieht Ingwer die Thermogenese nach sich, die durch einen Anstieg der Körpertemperatur charakterisiert ist. Frischer Ingwer kann einem kalten oder einem heißen Getränk beigegeben werden.

Avocado

Appetitzügler Erfahrungen - Avocado hilft auf natürliche Weise

Die Avocado beinhaltet in großen Konzentrationen eine Ölsäure. Nach dem Verzehr der Avocado stellt sich durch die ungesättigten Fettsäuren und die Ölsäure schnell ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ein.

Linsen

Linsen galten früher als Arme-Leute-Essen. Heute hat die Bedeutung von Linsen hinsichtlich der natürlichen Reduzierung des Appetits wieder zugenommen. Linsen sind enorm vielseitig zu verarbeiten. Darüber hinaus sind die Linsen arm an Kalorien und führen nur zu einem verzögerten Anstieg des Blutzuckers. Das ist wiederum günstig für die Entstehung von Heißhunger und Appetit.

Artischockenkraut

Das Artischockenkraut wird in der Naturheilkunde als Medizin gegen die unterschiedlichsten Symptome und Erkrankungen genutzt. Die Heil- und Arzneipflanze ist stoffwechselfördernd, Cholesterinsenker und wirksam gegen übermäßigen Appetit.

Glucomannan

Bei Glucomannan handelt es sich um eine aus der Knolle der Konjakpflanze gewonnene Substanz, die extrem viel Wasser binden kann. Die Bindungsfähigkeit von Wasser beträgt fast die Hälfte der eigenen Masse. Die Quellwirkung von Glucomannan ist somit äußerst hoch. Unter dieser Bedingung tritt bald nach der Aufnahme der Kapseln oder einer Appetitzügler Tablette ein Völlegefühl ein. Dieses signalisiert dem Gehirn eine Sättigung. Der Appetit lässt nach und die Zufuhr an Kalorienzufuhr kann ohne das Überwinden von belastenden Hungerzuständen gesenkt werden. Außerdem ist Glucomannan förderlich für eine gesunde Darmflora und für einen niedrigen Cholesteringehalt im Blut.

Mandeln und Nüsse

Mandeln sind nicht nur eine wichtige Zutat im Rahmen einer Ernährungsweise nach low-carb oder no-carb-Vorgaben. Sie spielen gleichzeitig im Zusammenhang mit dem Zügeln des Appetits eine zentrale Rolle. Der Vorteil süßer Mandeln ist, dass sie gut schmecken, sich vielseitig als Zutaten verwenden lassen und kalorienarm sind.

Eier

Nicht nur pflanzliche Erzeugnisse, sondern auch tierische Produkte wie Eier beugen einem quälenden Appetit vor. Durch Eier wird das Insulin im Blut gesenkt. Um die tägliche Menge an energiereichen Kohlenhydraten zu minimieren, gelten Eier als perfektes Nahrungsmittel. Eier liefern lebenswichtige, energieärmere Eiweiße und gesunde Fette.

Um Appetitzügler-Pillen durch nebenwirkungsarme oder nebenwirkungsfreie natürliche pflanzliche Appetitzügler zu ersetzen, eignen sich weiterhin:

  • Äpfel – sind auch reich an Vitaminen und Ballaststoffen
  • Olivenöl – hat reichlich Omega-3-Fettsäuren
  • Tomaten – mit viel Carotinoid Chrom, Früchte erzeugen damit einen verstärkten Insulineffekt, woraus eine Blutzuckersenkung resultiert
  • Grüner Salat – regt durch Ballaststoffe und Mineralien den Stoffwechsel an und sättigt lange
  • Geißraute – Bitterstoffe sind natürliche Appetitdämpfer, Galegin vermeidet einen Anstieg des Insulinspiegels

Wird bei der Zufuhr von Geißraute die Aufnahme von Kohlenhydraten zusätzlich verringert, ist der Abnehmeffekt höher. Für natürliche Appetitzügler spricht insgesamt, dass diese Appetitzügler rezeptfrei sind.
An erster Stelle unter den natürlichen Appetithemmern steht der Schlaf. Schlaf kostet kein Geld und ist jedem Menschen gegeben. Wissenswert ist, dass zu wenig Schlaf zu mehr Appetit führt. Die Ursache liegt in einer Zunahme des Hormons Ghrelin. Dieses Hormon ist als Appetit-Booster bekannt. Gleichzeitig zieht ein Schlafmangel eine Senkung des Leptins nach sich. Leptin ist ebenfalls ein Hormon, das normalerweise für den Rückgang von Appetit und Essverlangen zuständig ist. Gut schlafen heißt somit, Appetit dämpfen. Hormone nehmen als natürliche Appetitzügler einen ganz wesentlichen Stellenwert ein.


In ihrer Gesamtheit sind Appetitzügler mit natürlicher Basis kostengünstig und einfach zu beschaffen. Die enorme Vielfalt an Lebensmitteln ermöglicht eine bedarfsgerechte Auswahl. Mit natürlichen Appetithemmern kann ferner eine ballaststoffreiche Ernährung begünstigt werden. Bei natürlichen Appetithemmern sollte das Bestehen von Allergien bekannt sein.


Appetitzügler einer natürlichen Herkunft haben ganz klar den Vorzug, dass sie eine bessere Verträglichkeit aufweisen. Rezeptpflichtige Anorektia besitzen eine schnelle, garantierte Wirkung und können über eine ärztliche Verschreibung gut auf individuell Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmt werden. Nicht zu rezeptierende Appetitzügler, die es beispielsweise in Apotheken oder Drogerien oder Online-Shops zu kaufen gibt, ersparen die Konsultation eines Arztes. Der Kaufpreis ist relativ gering.

Ob man natürliche oder für synthetische Appetitzügler kaufen würde, obliegt Voraussetzungen wie:

  • treibe ich Sport und bewege ich mich viel
  • achte ich auf mich und erkenne ich gefährliche Nebenwirkungen
  • läuft nebenher eine Umstellung der Ernährung
  • bin ich gewillt, mich ärztlich begleiten zu lassen
  • verfüge ich über eine negative Energie- beziehungsweise Energiebilanz
  • ist mein Appetit eher selten oder permanent vorhanden
  • würde ich mit Appetit zügelnden Getränken oder Lebensmitteln auskommen
  • bin ich krankhaft adipös
  • wie viel Gewicht muss ich abbauen

Welcher Appetitzügler ist der beste?

Bester Appetitzügler - starke Pillen helfen sehr

Unter der großen Bandbreite an Appetitzüglern den richtigen zu finden, ist nicht leicht. Beim Appetitzügler kaufen kann daher eine Auswahl nach einem aussagefähigen Appetitzügler Test zweckmäßig sein. Als bester Appetitzügler kommt insbesondere ein solches Pharmakon in Frage, das ganz bestimmte Auswahlkriterien erfüllt. Obwohl bei jeder Appetitzüglerart verständlicherweise die individuellen Bedürfnisse nicht unterschätzt werden dürfen, gelten einige Faktoren stellvertretend für viele Abnehmwillige.

Repräsentativ und primär sind folgende Bewertungspunkte:

  • lästige Nebenwirkungen
  • Anwesenheit gefährlicher Nebenwirkungen
  • Abhängigkeitspotenzial
  • Einfachheit der Dosierung und Einnahme
  • Abnehmtempo
  • Zunahme der Leistungsfähigkeit
  • Wirkdauer
  • Geschmack und Geruch
  • tatsächliches Unterbinden von Appetit
  • eventueller Körpergeruch durch die Einnahme
  • Fehlen der Stoffwechselaktivierung
  • mit oder ohne Rezept
  • Einnahmedauer
  • Gewichtsanstieg nach Absetzen

Auf dem ersten Platz liegt nach einem umfangreichen aktuellen Appetitzügler Test von 2019 plantoCAPS® „Endlich abnehmen“. Als zweiter bester Appetitzügler wird Nu U Nutrition „Doppelte Stärke“ Appetithemmer geführt. Dieser Artikel gehört in die Kategorie „starke Appetitzügler“. Die starken Appetithemmer sind immer hoch dosiert. Sie entfalten ihre Wirksamkeit nach Appetitzügler Erfahrungen schnell, effizient und zuverlässig.


In einem weiteren Appetitzügler Test (es werden ja verschiedene Tests veröffentlicht) gilt das NNC Nutrition mit Glucomannan hochdosierte Kapseln als Favorit. Weitere Inhaltsstoffe, die diesen Appetithemmer natürlich machen, sind die Mariendistel, Acai, Aronia oder Kakaobohnenfasern.

Wie ist die Einnahme/Dosierung von natürlichen Appetitzüglern?

Innerhalb der Informationen, die im Appetitzügler Test zu Appetitzügler natürlich plantoCAPS® hinsichtlich Dosierung und Einnahme gemacht werden, sind folgende Angaben ersichtlich: Den natürlichen Appetitzügler kann man als Appetitzügler rezeptfrei erwerben. In den Kapseln stecken 3.000.000 mcg (entspricht 3.000 mg oder 3 g) Glucomannan. Glucomannan stammt aus der Wurzel der Konjakpflanze oder Titanwurz.


Der pflanzliche Appetitzügler sollte am Tag ein bis zwei Mal eingenommen werden. Als weitere Dosierung der Appetitzügler Tabletten beziehungsweise Kapseln ist eine Aufnahme von drei Stück täglich als unbedenklich erachtet werden.
Als bester Appetitzügler wurde gleichfalls NNC Nutrition mit Glucomannan befunden. Der starke Appetitzügler kann bei Bedarf täglich in Form von zwei Kapseln zugeführt werden. Bei beiden Produkten sollte reichlich Flüssigkeit dazu getrunken werden, damit die Gelkapseln ausreichend quellen können. Natürliche Appetithemmer sollten am besten 30 Minuten vor einer Hauptmahlzeit eingenommen werden.

Welche Appetitzügler Erfahrungen findet man im Internet?

Der Erfahrungsschatz bezüglich diverser Appetitzügler ist umfangreich. Verbraucher stellen sich dabei meist die Frage, ob und welche Appetitzügler unbedenklich oder gefährlich, wirksam oder ohne Effekt sind.
In Bezug auf ihre Verträglichkeit sind Appetitzügler natürlich sanfter und schonender als Appetithemmer mit rein chemischer Rezeptur.
Verschreibungspflichtige Anorektika haben die Eigenschaft, dass sie leichter und rascher die Schranke Blut-Hirn passieren können. Daraus resultiert eine recht zeitnahe Wirkung. Außerdem findet die Wirkung der reservierungspflichtigen Appetitzügler als Tabletten, Kapseln oder Dragees unmittelbar im Gehirn statt. Von dort aus hemmen sie das sogenannte Hungerzentrum. Das ist ein gravierender Unterschied gegenüber nicht verschreibungspflichtigen, natürlichen Appetithemmern.


Zahlreiche Appetitzügler Erfahrungen beschäftigen sich mit Präparaten, die auf einer kombinieren Wirkungsweise fundamentieren. Voraussetzung dafür ist die Steigerung des Verbrauchs an Energie durch Amphetamine, die gemeinsam mit aufputschenden Mitteln arbeiten. Neben der erweiterten Aktivierung des Grundumsatzes sind diese Appetitzügler eine Drosselung des Appetits. Ein spezieller Vertreter dieser Rubrik, den man in Deutschland als Appetitzügler kaufen kann, ist das Reductil® (Wirkstoff Sibutramin). Unter der Einnahme dieser Appetitzügler klagen die Betroffenen über erhebliche Nebenwirkungen. Typische physische und psychische Beschwerden sind Unruhe, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und eine Veränderung des psychischen Befindens. Des Weiteren konnten Symptome wie Ausschläge auf der Haut, eine Impotenz, Hitzewallungen und Schwitzen sowie Bluthochdruck und Herzjagen beobachtet werden.
Interessante sind Appetitzügler Erfahrungen, bei denen eine gewisse Abhängigkeit beobachtet wird. Die drogenähnlichen Auswirkungen können durchaus eine Sucht bedingen. Gefährdet sind diesbezüglich hauptsächlich Menschen, zu deren Übergewicht noch Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit kommt. Sie riskieren ihre Gesundheit, wenn sie zu solchen Pharmazeutika greifen. Ein Suchtfaktor besteht weiterhin darin, dass gerade die verschreibungspflichtigen und einige synthetische Appetitzügler die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn provozieren. Der Körper erfährt ein Glücksgefühl, dass sich manche Menschen zusätzlich ständig gönnen möchten.
Allerdings muss gesagt werden, dass auch diese Appetitzügler ihre Berechtigung haben. Die Aufnahme sollte nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden und nur kurzfristig.


Appetitzügler aus pflanzlicher Gewinnung sowie ein Appetitzügler Tee punkten mit einer ausgezeichneten Verträglichkeit. Werden sie nicht wahllos und über die Maßen mit anderen Appetitzüglern zusammen aufgenommen, gibt es keine Nebenwirkungen. Die Dosierung sollte dabei natürlich eingehalten werden.

Spezielle Erfahrungswerte bezüglich von Nebenwirkungen und der Bedenklichkeit liegen bei folgenden Appetitzüglern vor:

– Synephrin ist ein synthetischer Zusatz in Appetitzüglerpillen, der oft mit Koffein zusammen vorkommt. Dabei geht es um ein Extrakt der Bitterorange mit Guarana, Grüntee und Kaffee als Beigabe. In dieser Verbindung sind Schlafstörungen, Herzrasen, Bluthochdruck und Kammerflimmern nicht ausgeschlossen.

– 2,4 Dinitrophenol wird als sogenannte Industriechemikalie verwendet, Schon in geringen Mengen kann 2,4 Dinitrophenol bei einer längeren Zufuhr zu Leber-, Nieren- und Nervenschädigungen führen. Es wurden sogar schon Todesfälle statistisch erfasst.

– Sibutramin (in Reductil) ist wegen dem Verdacht auf Todesfälle in der EU nicht für die Einfuhr und die Verbreitung zugelassen. Sibutramin nimmt Einfluss auf den Hirnstoffwechsel (Bereitstellung von Serotonin und Noradrenalin). Die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin können durch die Synapsen der Nervenenden nicht mehr aufgenommen werden. Klassische Nebenwirkungen von Reductil sind eine Verengung der Blutgefäße der Lungen mit Bluthochdruck.

Welchen Vorteil haben Appetitzügler Tabletten?

Appetitzügler Tabletten wirken gut und sind günstig

Die praktischere Variante gegen einen natürlichen Appetitzügler in naturbelassener Beschaffenheit ist die Tablette oder andere zeitgemäße Darreichungsform. Sie garantiert eine einfache Einnahme, die an jedem Ort möglich ist, wenn genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Eine Appetitzügler Tablette lässt sich besser und genauer dosieren. Die Aufnahme kann gut über den Tag hinweg verteilt werden. Appetitzügler Erfahrungen bezüglich der Tabletten zeigen ebenso, dass keine Zubereitung mehr notwendig ist. Das ist zum Beispiel bei rein pflanzlichen, frischen Appetitzüglern der Fall.


In der Regel handelt es sich bei Appetitzügler Tabletten um medizinische oder rezeptierungspflichtige Versionen. Appetitzügler-Tabletten, Pillen, Dragees oder Kapseln bewirken einen Mehrverbrauch an Kalorien sowie eine „Energieaufladung“. Im Appetitzügler Test werden die meisten Tabletten hinsichtlich der Handhabung und der eigentlichen Wirkung positiv bewertet. Tabletten zum Drosseln des Appetits lohnen sich nur dann beim Appetitzügler kaufen, wenn es darum geht, nicht nur ein oder zwei Pfunde, sondern mehrere Kilogramm Übergewicht abzubauen. Ansonsten kann man sich beim Appetitzügler kaufen für einen schmackhaften Appetitzügler Tee mit Mehrfachwirkung entscheiden.
Tabletten zielen auf einen zügigen Verlust an Gewicht ab, indem das Hungergefühl verzögert und der Appetit verringert wird. Unter der Einnahme bedeutet das, weniger Leidensdruck durch das Gefühl aufzubauen, auf weniger kalorienreiche Lebensmittel verzichten zu müssen.

Sind starke Appetitzügler gesund/empfehlenswert?

Die Meinungen zu dieser Thematik sind geteilt. Es gibt Pros und Contras.
Abnehmwilligen, die eine gesunde Einstellung zu Appetitzüglern haben und die deren Wirkprinzipien sowie deren Nebenwirkungen verstehen, kann ein Appetithemmer mit starken Effekten empfohlen werden. Eine ärztliche Konsultation sollte dabei vorausgehen. Nicht zu unterschätzen ist ein normales Körpergefühl. Wer bereits eine Bulimie oder eine andere Essstörung ausgeprägt hat, muss unbedingt auf Appetitzügler verzichten und sich medizinisch therapieren lassen. Das gilt genauso für Menschen, die extremes Übergewicht haben.


Die Aufnahme eines starken Appetithemmers ist ausnahmslos mit entsprechend starken Nebenwirkungen verbunden. Ob man das unbedingt in Kauf nehmen muss, ist die Frage. Sicherlich sind eine Umstellung der Ernährung mit mehr körperlichen Aktivitäten dienlichere Alternativen, die sogar einen gesundheitlichen Mehrwert nach sich ziehen. Mit einem Appetitzügler kann es passieren, dass sich die Lebensqualität eher verschlechtert. Die Betroffenen gewinnen nur dann von diesen Präparaten, wenn eine fachliche Betreuung stattfindet und der Fokus nicht allein auf diesen Produkten liegt. wer den Angaben der Händler und Produzenten blind vertraut, ist in dieser Hinsicht schlecht beraten.
Besonders prekäre Nebenwirkungen können unter Umständen sein:

  • Magenkrämpfe
  • Durchfälle
  • Depressionen
  • Schädigung der Leber, des Nervensystem und des Herz-Kreislaufsystems
  • Störungen der Blutbildung mit anschließender Anämie
  • Vergiftungserscheinungen
  • Kammerflimmern, Herzinfarkt
  • Mangelversorgung an lebenswichtigen Nährstoffen

Stark wirkende Appetitzügler provozieren eine extrem zeitnahe, überdurchschnittliche Gewichtsabnahme. Dafür sorgt entweder die Qualität oder die Quantität der appetithemmenden Inhaltsstoffe. Einzelne Substanzen sind schon in schwachen Dosierungen anorektisch hoch effektiv. Die sich im Körper vollziehenden Veränderungen sind gleichzeitig immens. Gesunden Menschen ohne krankhafte Adipositas wird von starken Appetithemmern abgeraten. Hoch wirksame Appetitzügler sind überwiegend chemische Pillen oder Tabletten. Aber auch pflanzliche Appetithemmer sind in Abhängigkeit von deren Konzentration nicht zu unterschätzen. In diesem Zusammenhang soll auf die einzukalkulierenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hingewiesen werden. Einige Arzneimittel wie Diuretika, Abführmittel oder zentral stimulierende indirekt wirkende Sympathikomimetika können prekäre Wechselwirkungen mit den starken Appetithemmern nach sich ziehen.


Die Importeure und Hersteller klären weniger über die von starken Appetithemmern ausgehenden Bedrohungen auf oder tun dies nur versteckt. Wer sich ausreichend über Appetitzügler Auskünfte einholt oder sich bei Fachleuten Rat sucht, kann sich selbstverständlich damit überflüssiger Pfunde entledigen. Eine gesunde Skepsis ist zu empfehlen. Grundsätzlich müssen Appetitzügler demnach nicht verteufelt und abgelehnt werden.
Erfahrungen mit Appetitzügler weisen immer wieder aus, dass Personen, bei denen eine medizinische Indikation oder eine Notwendigkeit für deren Verschreibung vorliegt, dieses oder jenes Präparat problemlos von Ärzten erhalten können. Typische Vertreter für eine überwachte Behandlung von extremer Adipositas sind hierbei Appetitzügler mit der Wirksubstanz Amfepramon sowie Naltrexon und Bupropion. Verschreibungspflichtige Anorektika sollten nicht per Ferndiagnose über das Internet bezogen werden. Sie bedürfen unter der Einnahme einer regelmäßigen Kontrolle des Gesundheitszustandes einschließlich Gewicht, Herz-Kreislauf-System einschließlich der Laborwerte mit Blutbild.


Appetitzügler sind eine perfekte Begleitung und ein kurzzeitiger Motivationsschub, wenn eine Umstellung der Ernährung beabsichtigt ist. Die Applikation umfasst mindestens einen bis maximal zwei Monate. Der Gewichtsverlust ist merklich. Innerhalb dieses Zeitraums ist noch gewährleistet, dass der Organismus mit der deutlichen Verknappung der Nahrungszufuhr zurecht kommt. Nicht mehr kompensierbar ist diese Herabsetzung des Nahrungsaufnahme dann, wenn Appetithemmer noch weiterhin zum täglichen Ablauf gehören. Eine gesundheitlich bedenkliche, das Überleben bedrohende Mangel- und Unterernährung kann sich einstellen. Zusammenfassend heißt das, dass Appetitzügler, ob pflanzlich oder synthetisch, unweigerlich mit einer Crashdiät verglichen werden können.
Obwohl heute nicht mehr so oft mit dem BMI gearbeitet wird, kann pauschal gesagt werden, dass ein BMI über 30 kg/m² erst eine vernünftige Indikationsstellung für Appetitzügler ist. Für Diabetiker (Diabetes Typ 2) und bluthochdruckkranke Patienten eignen sich starke Appetitzügler erst ab einem BMI von 28 kg/m².


Kritisiert wird, dass Appetitzügler rezeptfrei wie Nahrungsergänzungsmittel gehandelt werden. Sie unterliegen keinerlei behördlicher oder staatlicher Verfahren, bei denen deren Zulassung geprüft wird. Es fehlen somit Unbedenklichkeitsuntersuchungen.
Wegen ihrer ausbleibenden Wirkung oder sogar eines Risikopotenzials für die Gesundheit werden partiell Quellstoffe, Fettbindungsmittel und Ballaststoffe eingestuft, die viel Flüssigkeit absorbieren. Infolge dessen können Verstopfungen nicht ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Fall ergeben sich daraus Darmverschlüsse. Bedenklich sind Appetithemmer, die als pflanzliche Zutaten konzentrierte Auszüge aus der Brennnessel, dem Wacholder oder aus Birkenblätttern beinhalten. Diese Extrakte führen zu einer massiven Entwässerung. Menschen, die unter einer Nierenerkrankung oder Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, sind damit einer hohen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt.
Weitere negative Appetitzügler Erfahrungen beziehen sich auf Substanzen wie Orlistat, die zusätzlich die Fettverdauung beeinflussen. Appetitzügler können nicht zu einem langfristigen Halten eins erreichten normalen oder niedrigeren Körpergewichts genutzt werden. Das funktioniert nur dann, wenn diese in einen Diätplan oder eine Umstellung der Ernährung mit körperlicher Bewegung eingebaut werden. Nachdem zahlreiche Appetithemmer nicht mehr zugeführt werden, tritt bald ein Jojo-Effekt mit rasantem Gewichtsanstieg ein. Das haben bislang schon viele Verbraucher bemerkt.
Ein Makel mannigfaltiger Appetitzügler sind zudem die hohen finanziellen Ausgaben, die mit der Anschaffung verbunden sind. Für Betroffene, die von einem Appetitzügler wegen der suchtauslösenden Eigenschaft nicht mehr lassen können, kann das bald zu einer finanziellen Last werden.

Wirkt ein Appetitzügler Tee?

Ein Appetitzügler Tee wirkt bedingt

Die Auswahl an Tee mit einer Abnehmwirkung ist beeindruckend. Um ein bestimmtes Wunschgewicht zu erhalten, kann ein Appetitzügler Tee ohne Weiteres in den Speiseplan eingebaut werden.
Die pflanzlichen Extrakte, aus denen Tees gemacht werden, sind je nach chemischer Struktur in der Lage, einen anorektischen Einfluss auf das Gehirn oder die Verdauungsorgane auszuüben. Tees, die reich an Catechinen sind, die zu den Phenolen zählen, kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen durch die Bitterstoffe für einen dezent bitteren Geschmack im Mund. Diese Bitterstoffe bremsen den Appetit auf süße Sachen. Teemischungen aus Grünem Tee und gemahlenen Kakaobohnen sind weniger bitter, stillen aber den Appetit auf Süßes. Die Qualität der Teezutaten muss naturbelassen und der Tee selbst frei von Zucker oder künstlichen Geschmacksverstärkern sein.

– Der bislang schon weit verbreitete Mate-Tee ist neben Grünem Tee eine wunderbare Variante, um sich regelmäßig einen pflanzlichen Appetithemmer zu gönnen. Die Basis des anorektischen Mate-Tees ist der Gehalt an Koffein mit den Bitterstoffen. Um den Appetit noch besser unterdrücken zu können, hilft das Kauen von frischen Mateblättern. Diese sind auch die Grundlage für die Zubereitung des Appetitzüglers. Auf zuckerhaltige Getränke wie Mate-Limonaden sollte verzichtet werden.

– Neben dem Schwarzem Tee und dem Grünem Tee erfreut such der Weiße Tee einer wachsenden Beliebtheit. Eine Veränderung der molekularen Bestandteile im Weißen Tee wird durch ausgiebige kontrollierte Trocknungs- und Fermentationsverfahren hervorgerufen. Diese Beschaffenheit macht den Weißen Tee zu einem schmackhaften Appetitzügler mit hochdosiertem Polyphenolgehalt.

– Ingwer ist nicht nur ein tolles Appetitzügler-Gewürz, sondern ebenfalls eine perfekte Teebasis. Der Ingwertee kann gern durch einen Zusatz an frischer Pfefferminze anorektisch „aufgepeppt“ werden. Teebeutel sind dabei nicht so günstig zum Aufbrühen wie frischer Ingwer. In einen halben Liter Tee sollten ungefähr fünf bis sechs Gramm Ingwerscheiben eingelegt werden. Mit kochend heißem Wasser brühen und nach maximal einer Viertelstunde abseihen.

– Der Johanniskrauttee wird nicht durch Koffein zum Appetitzügler. In Johanniskrauttee ist es ein Extrakt, das in den Blütenständen eingebunden ist. Beim Aufbrühen der Blüten tritt ein Stoff aus, der die vermehrte Bereitstellung von Serotonin nach sich zieht.

– Der aus Afrika stammende Rooibostee gilt schon längst als natürlicher Appetithemmer. Sein süßliches Aroma löscht den Heißhunger auf Süßigkeiten.

Tees als Appetitzügler sind zudem eine preiswerte Variante, die für figurbewusste und abnehmwillige Menschen durchaus interessant und lohnenswert ist, um eine beabsichtigte Abnahme von Körpergewicht in eine gesunde Bahn zu lenken.
Beim trinken von Tees für das Zügeln des Appetits besteht der Vorteil, dass keine oder nur ganz geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind. Gesundheitsorientierte Verbraucher, die auf ein optimales Körpergewicht achten, können die Tees deshalb in den Speiseplan integrieren. Tees als Appetithemmer steigern die Stoffwechselaktivität und die Verbrennung von körpereigenem Fett.

Abschließende Worte

Leider ist es so, dass angesichts des riesigen Angebots an Appetitzügler die hochwertigen Produkte immer öfter nicht medizinisch begründet, sondern teils sogar fahrlässig genutzt werden. Allein durch Appetitzügler lässt sich keine Fettleibigkeit primär beseitigen. Appetithemmer haben ihre Berechtigung, jedoch sollte die Einnahme immer kritisch hinterfragt werden. Normalgewichtige können in der Regel auf Appetitzügler komplett verzichten oder nur auf natürliche Varianten in gesunden Mengen ausweichen. Wissenschaftliche Untersuchungen erwecken einen Zweifel an der Wirksamkeit zahlreicher Appetithemmer. Aus diesem Grund muss sorgfältig abgewogen werden, ob man dafür Geld ausgeben möchte oder nicht.